VfB Stuttgart

Dienstleister geht juristisch gegen den VfB vor

Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart_0
Peinliche Panne: Die ordentliche Mitgliederversammlung des Zweitligisten im Juli musste wegen WLAN-Problemen abgebrochen werden. © ZVW/Danny Galm

Stuttgart.
Die wegen einer WLAN-Panne abgebrochene Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart hat ein juristisches Nachspiel. Kurz zur Erinnerung: Was war am 14. Juli passiert?

Das für die Mitglieder eingerichtete WLAN in der Mercedes-Benz-Arena hatte nicht funktionierte. Mit ihren Handys hätten sich die rund 4500 Stimmberechtigten einloggen sollen, um unter anderem über die Zukunft von Präsident Wolfgang Dietrich abstimmen zu können. Am Tag nach der turbulenten Versammlung trat der Präsident zurück. Daraufhin ließ der Verein die Panne von externen Gutachtern untersuchen. Die IT-Experten kamen zum dem Schluss, dass der Technik-Ausfall auf die Überlastung eines lokalisierten Teilsystems eines Dienstleisters zurückzuführen sei.

Dieser Dienstleister, die Firma Votingtech aus Berlin, wehrt sich nun gegen die erhobenen Vorwürfe und geht juristisch gegen den VfB vor. Das bestätigte ein Unternehmenssprecher auf Nachfrage unserer Redaktion. Zunächst hatte die Stuttgarter Zeitung über das Verfahren berichtet. Die Firma hatte dem VfB Teile der technischen Ausstattung gestellt und verlangt für die erbrachten Leistungen rund 30.000 Euro.

Den Vorwurf, die WLAN-Panne sei ihre Schuld, weist Votingtech zurück. Der VfB habe nicht das empfohlene Komplettpaket gebucht und die Panne sei auf eine fehlende Firewall zurückzuführen. Die Firma hat einen Vollstreckungsbescheid erwirkt. „Weil es sich um ein schwebendes Verfahren handelt“, wollte sich der VfB am Montag gegenüber der StZ nicht zu dem Thema äußern.


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