VfB Stuttgart

Einstieg ins eSports-Business

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Für seine neue eSports-Abteilung konnte der VfB zwei Neuzugänge verpflichten: Erhan „Dr. Erhano“ Kayman und Marcel „Marlut“ Lutz. In der Mitte Marketingvorstand Jochen Röttgermann. © Danny Galm
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Für seine neue eSports-Abteilung konnte der VfB zwei Neuzugänge verpflichten: Erhan „Dr. Erhano“ Kayman und Marcel „Marlut“ Lutz. © Danny Galm
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Für seine neue eSports-Abteilung konnte der VfB zwei Neuzugänge verpflichten: Erhan „Dr. Erhano“ Kayman und Marcel „Marlut“ Lutz. © Danny Galm
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Für seine neue eSports-Abteilung konnte der VfB zwei Neuzugänge verpflichten: Erhan „Dr. Erhano“ Kayman und Marcel „Marlut“ Lutz. © Danny Galm
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Für seine neue eSports-Abteilung konnte der VfB zwei Neuzugänge verpflichten: Erhan „Dr. Erhano“ Kayman und Marcel „Marlut“ Lutz. © Danny Galm
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Für seine neue eSports-Abteilung konnte der VfB zwei Neuzugänge verpflichten: Erhan „Dr. Erhano“ Kayman und Marcel „Marlut“ Lutz. © Danny Galm
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Für seine neue eSports-Abteilung konnte der VfB zwei Neuzugänge verpflichten: Erhan „Dr. Erhano“ Kayman und Marcel „Marlut“ Lutz. © Danny Galm

Stuttgart.
Der VfB Stuttgart hat ab sofort eine eSports-Abteilung. Das gab VfB-Marketingvorstand Jochen Röttgermann am Mittwoch auf einem Event in der Mercedes-Benz Arena bekannt und präsentierte direkt zwei Profispieler für die neue Abteilung: Erhan Kayman („Dr. Erhano“) und Marcel Lutz („Marlut“).

Der VfB erhofft sich eine „extrem interessante Zielgruppe“

„Wir freuen uns, dass „Dr. Erhano“ und „Marlut“ die weiß-roten Farben des VfB Stuttgart im FIFA eSports-Bereich vertreten werden und die VfB-Fans begeistern wollen“, so Röttgermann. In Zusammenarbeit mit der renommierten Agentur STARK eSports GmbH konnte der VfB die beiden professionellen FIFA Pro-Gamer unter Vertrag nehmen.Bei FIFA Turnieren werden der 27-jährige „Dr. Erhano“, auf der Playstation 4, und der 20-jährige „Marlut“, auf der Xbox, künftig für den VfB Stuttgart antreten. Vom Einstieg ins eSports-Business erhoffen sich die Marketingstrategen des VfB eine „extrem interessante Zielgruppe“ und einen rasch wachsenden Markt.

Großes Potential und rasantes Wachstum 

Gaming sei auch im Blickfeld vieler Unternehmen, die damit ebenso wie der VfB Stuttgart auch die Attraktivität der eigenen Marke stärken wollen, so Röttgermann. Beim eSports geht es darum, wettbewerbsmäßig Computer- oder Videogames im Einzel- oder Mehrspielermodus zu spielen.

Der Bereich eSports zeigt ein großes Potenzial und ein rasantes Wachstum auf. Als dritter Bundesligist – neben Wolfsburg und Schalke – möchten nun auch die Schwaben im eSports Fuß fassen.

"Diese Lawine ist nicht aufzuhalten"

Ex-VfB-Manager Robin Dutt arbeitet mittlerweile als Berater im Beirat der Agentur eSports Reputation und sagte vor kurzem in einem Interview: "Diese Lawine ist nicht aufzuhalten, aber wir pennen in Deutschland", sagte Dutt: "In Frankreich und den Niederlanden ist jeder Klub zu einer E-Sport-Abteilung verpflichtet, da können wir uns doch nicht vor verschließen."


Hintergrund eSports: 

  • Per Definition bezeichnet der Begriff eSports den sportlichen Wettkampf zwischen Menschen in einem Computerspiel. Es ist dabei egal, welches Genre oder welche Plattform benutzt wird. 
  • Als Disziplinen gelten im eSports die Computerspiele, die gegeneinander gespielt werden. Zu den beliebtesten zählen neben "Counterstrike", "League of Legends" und "Starcraft" auch "Defense of the Ancients2" sowie die Spiele der "Fifa"-Reihe.
  • Der eSports wird wie der Fußball oder anderen Sportarten in festen Mannschaften, sogenannten Clans gespielt.
  • Mittlerweile haben aber auch Sportvereine auf der ganzen Welt ihre eigene eSports-Abteilung, etwa der VfL Wolfsburg, Schalke 04, Manchester City, Besiktas Istanbul und der FC Valencia.
  • Bis heute ist eSports vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) nicht als offizielle Sportart anerkannt.
  • Das Asiatische Olympische Komitee hat eSports hingegen ins Programm für die Asienspiele aufgenommen. 2022 wird es zum ersten Mal um olympische Medaillen gehen