VfB Stuttgart

Elf Neue, zehn Abgänge: Großer Umbruch beim VfB

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Das Gesicht des VfB Stuttgart hat sich auch in dieser Transferperiode stark verändert. © Danny Galm

Stuttgart.
Auch in diesem Sommer vollzog die sportliche Leitung des VfB Stuttgart einen großen Umbruch: Zehn Spieler haben den Verein verlassen, elf Neuzugänge sind gekommen. Im Vergleich zu den Top-Clubs der Bundesliga gaben die Stuttgarter dabei aber "relativ" wenig Geld aus. 

Stuttgart investiert 27,2 Millionen Euro für neue Spieler

So investierten der FC Bayern München (103,5 Millionen), Borussia Dortmund (81 Millionen) und RB Leipzig (57,5 Millionen) große Summen, um auch in dieser Saison ihre Spitzenplätze zu verteidigen. Auch Wolfsburg (59,5 Millionen), Schalke (47,5 Millionen) und Borussia Mönchengladbach (37,2 Millionen) griffen in dieser Transferperiode tief in die Tasche.

Am wenigsten investierten Augsburg (7,5 Millionen), Bremen (9,7 Millionen) und Mainz 05 (12,7 Millionen). Der VfB rangiert, was die Transfer-Ausgaben in diesem Sommer angeht, mit seinen 27,2 Millionen Euro zusammen mit Leverkusen (32 Millionen) und Köln (34 Millionen) im Mittelfeld der Liga.

Wir geben einen Überblick über alle Sommer-Transfers der Schwaben:


Bundesliga: 577 Millionen Euro für gut 130 Neuzugänge

  • Obwohl sich die Bundesliga im Vergleich zu den irrwitzigen Zahlen in anderen kontinentalen Topligen noch zurückhielt, wurde so viel Geld wie nie zuvor investiert. Ohne die Gebühren für Leihspieler gaben die 18 Vereine in diesem Sommer nach Berechnungen der Deutschen Presse-Agentur rund 577 Millionen Euro für gut 130 Neuzugänge aus. Damit wurde die historische Bestmarke aus dem Vorjahr (512,59 Millionen Euro) übertroffen.
  • Noch markanter fielen die Zuwächse beim Verkauf von Spielern aus. Nicht zuletzt dank des Bundesliga-Rekordtransfers des Dortmunders Ousmane Dembélé an den FC Barcelona (105 Millionen Euro) stiegen die Erlöse in diesem Geschäftsbereich auf rund 485 Millionen Euro. Rechnet man die rund 43 Millionen Euro Boni für den Franzosen Dembélé und die vielen Gebühren für die von diversen Clubs verliehenen Spielern hinzu, wächst der Betrag auf fast 550 Millionen Euro an. Im Vorjahr wurden rund 100 Millionen Euro weniger eingenommen. (dpa)