VfB Stuttgart

Erneut massive Proteste gegen Wolfgang Dietrich

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Erneut im Zentrum der Kritik: VfB-Präsident Wolfgang Dietrich. © ZVW/Danny Galm

Stuttgart. Rund um das verlorene Heimspiel gegen RB Leipzig (1:3) hat es am Samstagnachmittag in der Mercedes-Benz-Arena erneut massive Proteste gegen den VfB-Präsident Wolfgang Dietrich gegeben. Der 70-Jährige schließt einen Rücktritt allerdings aus: "Die Frage stellt sich für mich nicht."

Neben den mittlerweile fast schon üblichen „Dietrich raus!“-Rufen war auf Spruchbändern, Doppelhaltern und Plakaten in der Cannstatter Kurve unter anderem zu lesen: "Dietrich: Du hast hervorragende Rahmenbedingungen geschaffen, um zum dritten Mal abzusteigen" oder in Bezug auf die Entlassung von Sportvorstand Michael Reschke: "Wie viele Bauernopfer braucht es noch, bis der Sonnenkönig endlich geht?"

Auffällig: Die Protestbekundungen in Richtung Dietrich kommen mittlerweile nicht mehr nur aus dem harten Kern der Kurve, sondern finden eine immer breiter werdende Basis. So wurden am Samstagnachmittag auch im Oberrang Plakate gegen den 70-jährigen Präsidenten hochgehalten.

Auf die Frage, ob diese Unmutsäußerungen auch einen Effekt auf seine Mannschaft haben, antwortete VfB-Trainer Markus Weinzierl auf der Pressekonferenz nach dem Spiel: "Schon, weil wir die sportlich Verantwortlichen für diese Situation sind. Wir sind über die Tabelle und auch über die Emotionen von außen nicht erfreut."

Der Präsident hatte vor dem Spiel gegen Leipzig gegenüber den Stuttgarter Nachrichten einen Rückzug ausgeschlossen: "Die Frage nach einem Rücktritt stellt sich für mich nicht." Vielmehr wolle er "den mir übertragenen Aufgaben und der damit verbundenen Verantwortung weiter gerecht werden."


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