VfB Stuttgart

"Es wird jetzt langsam Zeit für einen Dreier"

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Gonzalo Castro erhielt auch in Bremen den Vorzug vor Kapitän Christian Gentner. © ZVW/Danny Galm

Bremen/Stuttgart. Sechs Tage hat der VfB Stuttgart jetzt Zeit, um sich auf das immens wichtige Duell mit Hannover 96 am Sonntag vorzubereiten. Die Verantwortung auf dem Platz trägt weiterhin Markus Weinzierl - dem 1:1 in Bremen am Freitag und dem erkennbaren Willen sei Dank.

Am Sonntag war alles ruhig auf dem Trainingsgelände des VfB Stuttgart - wohl zum letzten Mal für eine Woche. "Wir haben jetzt eine lange Woche, in der wir uns top vorbereiten können", sagt Mittelfeldspieler Gonzalo Castro vor dem freien Tag. Ab Dienstag stecken die abstiegsbedrohten Schwaben voll in der Vorbereitung auf das Abstiegsduell mit Hannover 96 am nächsten Sonntag. "Es wird jetzt langsam Zeit für einen Dreier", mahnt der 31-Jährige. 

Brisantes Kellerduell gegen Hannover 96

Die Kommandos bei den Einheiten gibt dann auch wieder Markus Weinzierl, der seinen Job als Fußball-Trainer des Bundesligisten dank des 1:1 (1:1) am Freitagabend bei Werder Bremen vorerst behalten darf. Denn auch wenn die Stuttgarter nach wie vor auf den ersten Sieg im Jahr 2019 warten und immer noch auf einem Abstiegsrang stehen, werteten alle Beteiligten den Auftritt an der Weser als Schritt in die richtige Richtung. 

Deshalb machte Sportvorstand Thomas Hitzlsperger nach der Partie auch klar, dass Weinzierl im brisanten Kellerduell mit 96 am Sonntag auf der Bank sitzen wird. "Na klar. Wir haben einen Punkt in Bremen geholt. Das ist aller Ehren wert. Es war ein Schritt nach vorne", antwortete Hitzlsperger auf die Frage nach der Zukunft des Trainers.

Zwei Punkte Rückstand auf Platz 15

Allerdings bleibt Weinzierl ein Trainer auf Bewährung. Verliert der VfB gegen Hannover, wird Hitzlsperger wohl gar nicht mehr um einen Wechsel auf dieser Position herumkommen. Es wäre schon der zweite in dieser Saison, bei dann nur noch zehn ausstehenden Spielen. 

Doch damit wollte sich der Ex-Nationalspieler am Freitag nicht beschäftigen. Er stellte lieber die positiven Dinge des Stuttgarter Auftritts in den Mittelpunkt. "Es hat mir gefallen, dass die Spieler bis zur letzten Sekunde gekämpft und Leidenschaft gezeigt haben", sagte Hitzlsperger. Daran gelte es nun anzuknüpfen. "Wir wissen, wo wir stehen und wo wir hinwollen. Es war wieder ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, aber wir wissen auch, dass wir nach wie vor auf dem Relegationsplatz stehen." 

Immerhin verloren die Konkurrenten aus Augsburg und Nürnberg am Samstag ihre Spiele. Der Rückstand zum rettenden Platz 15 beträgt nun nur noch zwei Punkte. Auch Hannover 96 hat am Sonntagnachmittag den nächsten Rückschlag kassiert. Trotz der engagiertesten Leistung seit der Winterpause verlor der Tabellenvorletzte mit 0:3 (0:0) gegen Eintracht Frankfurt. 


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