VfB Stuttgart

"Glücklich, aber nicht unverdient"

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Es war ein harter Kampf, aber am Ende siegte der VfB mit 2:1 über den SV Sandhausen. © Danny Galm
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Auch VfB-Maskottchen "Firtzle" ärgerte sich über die erste Niederlage im Kalenderjahr 2017. © Danny Galm
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Es war ein harter Kampf, aber am Ende siegte der VfB mit 2:1 über den SV Sandhausen. © Danny Galm

Stuttgart.
Nach dem entscheidenden Treffer zum 2:1 gab es auch für Hannes Wolf kein Halten mehr. Ausgelassen bejubelte der 35-Jährige auf dem Rasen den Siegtreffer in der Partie gegen den SV Sandhausen. Simon Terodde hatte dem VfB mit seinem Doppelpack (46. und 85.) den dritten Sieg im dritten Rückrundenspiel beschert. Die Stimmen zum Spiel:

VfB-Cheftrainer Hannes Wolf: „Wir wussten schon vor dem Spiel, was auf uns zukommt. Sandhausen spielt eine fantastische Saison. Wir haben dann eine ganz gute erste Hälfte gespielt, ohne wirkliche Torchancen zu haben. Im zweiten Durchgang haben wir uns in zu viele Zweikämpfe verwickeln lassen. Wir haben die spielerische Komponente verloren. Insofern war der Ausgleich verdient. Letztlich gewinnen wir glücklich, aber nicht unverdient. Vor allem die Kraft, die die Mannschaft nach dem 1:1 entwickelt hat und die Substanz, mit der sie bereit war, zu marschieren, damit bin ich sehr zufrieden und auch stolz auf das Team."

Hannes Wolf über den SV Sandhausen: "Der SV Sandhausen hat es heute sehr gut gemacht. Es war wichtig, dass wir uns zum zweiten Mal einen Sieg erkämpft haben. Am Ende mussten wir den Sieg mit Mann und Maus verteidigen. Der Kampf und der Wille in der Mannschaft sind greifbar. Jedes Spiel in dieser Liga ist extrem schwer. Wir werden den Fehler nicht machen und ein Spiel nur mit 95 Prozent angehen nur weil wir der VfB Stuttgart sind.“

Hannes Wolf über Simon Terodde: "Simon ist ein extrem wichtiger Spieler für uns, aber jeder Treffer von ihm ist auch eine Teamleistung. Seine Tochter hat heute Geburtstag, deswegen hat er heute den Schnuller-Jubel ausgepackt. Wer hat am Freitag Geburtstag? (lacht)"

SVS-Coach Kenan Kocak: „Die Rollen waren aus unserer Sicht vor dem Spiel klar verteilt. Uns war bewusst, dass wir auf eine starke Stuttgarter Mannschaft treffen werden. Wir haben daher versucht, uns so gut wie möglich vorzubereiten. Wir haben hier dann über 90 Minuten ein tolles Spiel abgeliefert und waren mindestens ebenbürtig. Ich bin der Meinung, dass wir uns durchaus einen Punkt verdient gehabt hätten. Auf die Leistung der Mannschaft bin ich stolz. Lediglich bei den Gegentoren haben wir uns dumm angestellt und der VfB hat seine Chancen eiskalt genutzt. Wir sind froh und glücklich über unsere Leistung, aber das Ergebnis ist natürlich ärgerlich.“

SVS-Präsident Jürgen Machmeier: "Es war ein absolutes Spitzenspiel. Wir waren über 90 Minuten auf Augenhöhe und haben gezeigt, dass wir mithalten können. Wir bleiben der große Favorit auf den Nichtabstieg."