VfB Stuttgart

Großkreutz stichelt gegen Ex-Kollegen Rupp

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In der SWR-Sendung „Sport im Dritten“ stichelte Kevin Großkreutz am Sonntagabend gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Lukas Rupp. © Danny Galm
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Ex-VfB-Spieler Lukas Rupp kann mit der Diskussion rund um das Thema "Tradition" wenig anfangen „Ich weiß mittlerweile, was Herr Hopp für die Region Gutes tut. Viele verstehen es vielleicht nicht oder wissen es nicht." © Danny Galm
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Kevin Großkreutz vertritt da eine komplett andere Meinung: "„Mir ist es lieber, statt zur TSG Hoffenheim zu wechseln und Deutscher Meister zu werden um dann vor 30.000 Fans die Meisterschaft zu feiern. Dann feiere ich lieber mit 200.000 bekloppten VfB-Fans in Stuttgart den Aufstieg!" © Danny Galm

Stuttgart.
Erst in diesem Sommer trennten sich die Wege von Kevin Großkreutz und Lukas Rupp. Beide sind in der Saison 2015/16 mit dem VfB Stuttgart in die zweite Liga abgestiegen. Rupp wechselte daraufhin zur TSG 1899 Hoffenheim. Kevin Großkreutz hielt dem VfB auch in der zweiten Liga die Treue. In der SWR-Sendung „Sport im Dritten“ erklärte er am Sonntagabend auch warum: „So kann ich mich nicht verabschieden. Den Fehler, den man begangen hat, sollte man auch wieder ausbügeln. Ich stand früher selber mal in der Kurve und weiß, was so ein Verein den Menschen bedeutet.“

Diskussionen rund um das Thema Tradition

Große Vereine, Fankurven, Tradition – an diesen drei Stichworten entzündeten sich in letzter Zeit immer wieder gerne Diskussionen rund um das Thema „Traditionsvereine vs. künstliche Clubs“ à la RB Leipzig oder eben die TSG 1899 Hoffenheim.

"Dann feiere ich lieber mit 200.000 bekloppten VfB-Fans in Stuttgart den Aufstieg!" Kevin Großkreutz stichelte am Sonntag im SWR Fernsehen gegen seinen Ex-Kollegen Lukas Rupp. (Quelle: SWR)

Sowohl der "Neu-Hoffenheimer" Lukas Rupp als auch der "Ur-Dortmunder" Kevin Großkreutz haben zu diesem „Traditionsstreit“ eine klare Meinung. Lukas Rupp hält von der Diskussion wenig bis überhaupt nichts: „Ich weiß mittlerweile, was Herr Hopp für die Region Gutes tut. Viele verstehen es vielleicht nicht oder wissen es nicht. Ich finde es eine super Sache, dass er seinen Heimatverein hochbringen möchte. Ich glaube auch, dass viele andere Vereine das Geld angenommen hätten. Deswegen halte ich von der Diskussion eigentlich relativ wenig“, so der Mittelfeldspieler am Sonntag im SWR-Fernsehen.

Klare Kante von Großkreutz

Sein ehemaliger Teamkollege Großkreutz vertritt da eine komplett andere Position und so stichelte er am Sonntag gegen seinen Ex-Kollegen Rupp: „Mir ist es lieber, statt zur TSG Hoffenheim zu wechseln und Deutscher Meister zu werden - was auch nicht passieren wird - um dann vor 30.000 Fans die Meisterschaft zu feiern. Dann feiere ich lieber mit 200.000 bekloppten VfB-Fans in Stuttgart den Aufstieg!" - Klare Kante vom Stuttgarter Außenverteidiger.


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Als Lukas Rupp im Sommer nach dem Abstieg des VfB Stuttgart zu 1899 Hoffenheim wechselte, stichelte Großkreutz ebenfalls gegen seinen ehemaligen Teamkollegen, das erste Spiel seiner neuen Mannschaft gegen Bayer 04 Leverkusen sei "genauso gefühlsecht wie Sex mit Kondom".

Frotzeleien auch gegen Timo Werner

Auch als Stürmer Timo Werner den VfB im Sommer verließ, um bei RB Leipzig anzuheuern, trat Großkreutz via Facebook nach: "Lieber Timo, wir sind doch gute Freunde und verstehen uns, aber mein Junge - bevor der Verein ein Traditionsverein wird - werden die aus Gelsenkirchen Deutscher Meister! Und jetzt weißt du wie realistisch das ist," schrieb der gebürtige Dortmunder auf Facebook: