VfB Stuttgart

Heimspiel gegen den VfL Osnabrück: Wie VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo mit dem Druck im Aufstiegskampf umgeht

Fußball 2. Bundesliga Dynamo Dresden vs. VfB Stuttgart
Will mit dem VfB in die erste Liga aufsteigen: Trainer Pellegrino Matarazzo. © Pressefoto Baumann

Endspurt für den VfB Stuttgart: Mit dem Heimspiel gegen den VfL Osnabrück beginnt für die Schwaben die entscheidende Phase der Saison. Fünf Spiele stehen noch aus, 15 Punkte sind noch zu vergeben – und der Druck auf den großen Favoriten wächst. Das nimmt auch Trainer Pellegrino Matarazzo so wahr. „Natürlich ist der Druck im Umfeld enorm. Das spürt man“, so der VfB-Coach am Freitag auf der Video-Pressekonferenz vor dem Duell mit dem VfL am Sonntag (ab 13.30 Uhr im ZVW-Liveticker). „Aufstiegskampf fühlt sich bei Clubs wie dem VfB oder dem HSV eher an wie Abstiegskampf“, sagt Hannes Wolf, der ehemalige Trainer beider Vereine. „Um Leistung bringen zu können, müssen wir das richtige Maß an Druck und Spannung beifügen“, findet Matarazzo. „Wenn der Druck zu hoch ist, wenn wir überspannt sind, dann können wir auch keine Leistung bringen. Deswegen ist der Fokus auf die Aufgabe extrem wichtig.“

Badstuber wieder spielberechtigt, Didavi angeschlagen

Nach den Siegen gegen Hamburg (3:2) und Dresden (2:0) scheint der VfB, der als Tabellenzweiter in den 30. Spieltag geht, wieder auf Kurs in Richtung erste Liga. Auch wenn der 14. der Tabelle aufgrund einer Gelbsperre ohne Top-Torjäger Marcos Alvarez ins Schwabenland reist, warnt Matarrazo vor den Lila-Weißen: „In dieser Liga gibt es keine Selbstläufer. Osnabrück spielt sehr variabel und unangenehm.“ Wieder einsatzbereit nach seiner Gelbsperre ist Innenverteidiger Holger Badstuber, hinter dem Einsatz von Spielmacher Daniel Didavi steht noch ein großes Fragezeichen. Den 30-jährigen Mittelfeldspieler plagen Knieprobleme. „Es wird eng für Sonntag“, sagt Matarazzo.