VfB Stuttgart

Im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen: Matarazzo erwartet ersten „Härtetest“ für jungen VfB

Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo
Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo steht vor dem Spiel im Stadion. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild © Tom Weller

Trainer Pellegrino Matarazzo erwartet im kommenden Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen einen ersten „Härtetest“ für die junge Mannschaft des VfB Stuttgart. Gegen die Werkself muss der Stuttgarter Coach auf Abwehrroutinier Pascal Stenzel verzichten. Für den gelb-rot-gesperrten Stenzel könnte Konstantions Mavropanos (Matarazzo: „Er ist extrem dynamisch und schnell“) nach überstandener Verletzung sein Pflichtspieldebüt für den Aufsteiger geben.

„Wir wollen Eins-gegen-eins-Duelle vermeiden“

Alternativ könnten auch Marcin Kaminski oder Atakan Karazor den freigewordenen Platz in der VfB-Abwehrkette übernehmen. „Die haben schon Speed außen. Wir wollen Eins-gegen-eins-Duelle vermeiden und trotzdem unser Spiel durchziehen“, fordert Matarazzo, der gegen die offensivstarken Leverkusener auch eine Umstellung von Dreier- auf Viererkette in Erwägung zieht.

8.000 Tickets sind schon weg

Seit Donnerstag können neben den Dauerkarten-Besitzern der Vorsaison auch alle Vereinsmitglieder Tickets für das zweite Bundesliga-Heimspiel der Saison erwerben. Bis zu 12.000 Zuschauer dürfen am Samstag in die Mercedes-Benz-Arena. Stand Donnerstagmittag wurden 8.000 Karten verkauft. Ein Mund-Nasen-Schutz muss im Gegensatz zum Freiburg-Spiel auf dem Sitzplatz nicht getragen werden.

Sieben VfB-Profis auf Länderspielreise

In der nach dem Leverkusen-Spiel folgenden Länderspielpause muss der VfB mit Sasa Kalajdzic (Österreich), Darko Churlinov (U-21-Nordmazedonien), Borna Sosa (U-21-Kroatien), Orel Mangala (U-21-Belgien), Wataru Endo (Japan), Antonis Aidonis (U-19-Deutschland) und Gregor Kobel (Schweiz/auf Abruf) gleich sieben Profis abstellen, die teilweise auch in Corona-Risikogebiete reisen. „Wir haben entschieden, unseren Spielern die Reisen zu ermöglichen“, so der Trainer, der auf die regelmäßigen Testungen auch in den Auswahlmannschaften verweist.

Gonzalez-Comeback im Auswärtsspiel in Berlin?

Gute Nachrichten gibt es derweil aus dem Lazarett des VfB: So könnte Stürmer Nicolas Gonzalez nach seiner Hüftverletzung bald in den Kader zurückkehren. Ein Abgang - das Transferfenster in Deutschland schließt am 05. Oktober - scheint vom Tisch. Nach der Länderspielpause im Auswärtsspiel bei Hertha BSC Berlin (17. Oktober) wird der Argentinier voraussichtlich wieder eine Option sein – zumindest für einen Joker-Einsatz.

Auch Youngster Lilian Egloff steht nach seiner Sprunggelenksverletzung vor der Rückkehr auf den Trainingsplatz, zumindest ins Individual-Training.