0:0 gegen den FC Schalke 04 Der VfB schont seine Kräfte für die Relegation

Daniel Didavi und der VfB Stuttgart hielten sich am Samstagmittag in der Schalker Arena schadlos. Foto: Pressefoto Baumann

Gelsenkirchen. Der VfB Stuttgart hat am Samstagnachmittag beim 0:0 (0:0) gegen den FC Schalke 04 seine Kräfte die für die anstehenden Relegationsspiele gegen den Dritten der 2. Liga geschont. Am kommenden Donnerstag (20.30 Uhr / ZVW-Liveticker) steht das Hinspiel auf dem Programm. Ob dann der SC Paderborn oder Union Berlin in die Mercedes-Benz-Arena kommt, entscheidet sich am Sonntag. Das Rückspiel steigt am Montag, den 27 Mai.


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Im letzten regulären Saisonspiel warf VfB-Trainer Nico Willig die Rotations-Maschine an und veränderte seine zuletzt gegen Wolfsburg siegreiche Startelf auf gleich sechs (!) Positionen: Für die mit je vier Gelben Karten vorbelasteten Anastasios Donis und Ozan Kabak durften auf Schalke Borna Sosa und Holger Badstuber ran. Stamm-Innenverteidiger Marc Oliver Kempf stand wegen leichter muskulärer Probleme nicht im Kader. Laut Verein eine reine Vorsichtsmaßnahme. Für ihn spielte im Stuttgarter 4-2-3-1-System U-21-Nationalspieler Timo Baumgartl. 

Abseits: Gomez-Treffer zählt nicht

Zudem durfte der Ex-Schalker Dennis Aogo in der Zentrale für Gonzalo Castro ran und Routinier Mario Gomez stürmte für den jungen Nicolas Gonzalez. Beim FC Schalke 04 gab es im Vergleich zum 1:1 gegen Leverkusen am 33. Spieltag lediglich zwei Veränderungen: Matija Nastasic (muskuläre Probleme) und Omar Mascarell (Fußprobleme) wurden von George Timotheou und Suat Serdar vertreten. 

Schalke bereits gerettet, der VfB sicher in der Relegation. In Anbetracht dieser Ausgangslage war es wenig überraschend, dass beide Teams die Partie eher gemächlich angingen. Die Schwaben standen sicher in der Defensive und setzten durch einen Esswein-Schuss und ein Abseits-Tor von Mario Gomez (16.) die ersten offensiven Akzente. 

Die beste Chance der ersten Halbzeit gebührte ebenfalls den Gästen: Daniel Didavi zog vom rechten Flügel nach innen und feuerte einen tückischen Aufsetzer in Richtung Schalker Kasten. Innenverteidiger Benjamin Stambouli klärte den Ball an die Latte (27.). Vor der Halbzeitpause verflachte die Parte dann aber zusehends und so schickte das Publikum die Mannschaften mit einem Pfeifkonzert zum Pausentee.

In der zweiten Halbzeit passierte vor beiden Toren nichts mehr

Zur Halbzeitpause wechselte Nico Willig doppelt und gönnte seinem Spielmacher Didavi und Kapitän Gentner im Hinblick auf die beiden Relegationsspiele eine Pause. Chadrac Akolo und Gonzalo Castro kamen für die beiden Routiniers ins Spiel. In den zweiten 45 Minuten tat sich vor beiden Toren so gut wie nichts mehr. Der VfB war darum bemüht, schadlos aus dem Spiel zu kommen und den Gastgebern fehlten die spielerischem Mittel, um ihren Heimfans zum Saisonabschluss einen Sieg zu präsentieren. 


FC Schalke 04 - VfB Stuttgart 0:0 (0:0)

Schalke: Nübel - McKennie, Stambouli, Timotheou - Caligiuri (88. Riether), Serdar (80. Konoplyanka), Oczipka - Rudy, Boujellab - Embolo (62. Matondo), Burgstaller

Stuttgart: Zieler - Insua, Baumgartl, Badstuber, Pavard - Gentner (46. Castro), Aogo - Sosa, Didavi (46. Akolo), Esswein - Gomez (69. Gonzalez)

Tore: -

Schiedsrichter: Robert Schröder (Hannover)

Zuschauer: 61.676 

Gelbe Karte: Castro (65.)

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