33. Backnanger Silvesterlauf Favorit Jens Mergenthaler triumphiert deutlich

Ganz souverän setzte sich Jens Mergenthaler im Feld der über 500 männlichen Konkurrenten auf der Zehn-Kilometer-Strecke durch. Foto: Tobias Sellmaier

Er war der Favorit und ist seiner Rolle gerecht geworden: Jens Mergenthaler von der SV Winnenden hat beim 33. Backnanger Silvesterlauf das Zehn-Kilometer-Rennen dominiert. Er siegte mit eineinhalb Minuten Vorsprung. Beim erstmals ausgetragenen Fünf-Kilometer-Lauf setzte sich bei den Frauen Franziska Sonnet (VfL Waiblingen) durch.

Mit 1518 Läufern im Ziel nach allen fünf Wettbewerben gab es den erwarteten Teilnehmerrekord. Während für die Starter das Wetter fast optimal gewesen war, hätte es für die Zuschauer angenehmer sein können. Der Stimmung tat das keinen Abbruch, in der Innenstadt herrschte an manchen Stellen Straßenfestatmosphäre. Mit Spannung fieberten über 700 Starter dem Hauptlauf über zehn Kilometer (vier Runden) entgegen. Dass es bei den Männern einen anderen Sieger als zuletzt gewohnt geben würde, stand schon im Vorfeld fest. Weil sich Marcel Fehr, der Dominator der vorherigen beiden Jahre, zum Start in Bietigheim entschlossen hatte, ergaben sich Chancen für andere. Einer nutzte sie von Beginn an wild entschlossen: der Vorjahreszweite Jens Mergenthaler.

Mergenthaler: "Ich wusste, dass ich Favorit bin"

Der 21-Jährige baute seinen Vorsprung von Runde zu Runde aus und kam nach 30:23 Minuten ins Ziel. „Ich wusste, dass ich Favorit bin. Das hat mich zusätzlich motiviert“, sagte der Läufer der SV Winnenden gleich nach dem Zieleinlauf. „Ich habe gemerkt, dass die Beine heute sehr leicht laufen.“ Bei den Frauen setzte sich Isabel Leibfried von der TSG Heilbronn in 37:05 Minuten durch. Der Vorsprung der deutschen Marathon-Vizemeisterin auf Lokalmatadorin Alexandra Olpp vom Triathlonclub Backnang betrug 1:26 Minuten.

Veranstalter sind zufrieden

Rund 180 Frauen und Männer nahmen an der Premiere des BKZ-Laufs über 5000 Meter teil. Den Sieg bei den Frauen sicherte sich in 19:06 Minuten Franziska Sonnet vom VfL Waiblingen. Bei den Männern war Danny Schneider aus Bühlertann, der Deutsche Meister in der Altersklasse 40, erfolgreich. Er benötigte 15:29 Minuten.

Die Veranstalter zeigten sich mit der Veranstaltung sehr zufrieden. „Es war toll. Wir hatten eine gute Wettersituation, und die Strecke war auch an den kritischen Stellen im Baustellenbereich bei der Aspacher Brücke bestens präpariert“, sagte Georg Beïs. Was die Teilnehmerzahlen angeht, sieht der Organisationschef die Grenzen allerdings erreicht. „Aus Sicherheitsgründen, und die stehen immer an erster Stelle, sind wir hier am Limit.“ Über 200 Helfer waren bei der 33. Auflage im Einsatz.

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