Asylunterkunft in Burgstetten Gaskocher löste Brand aus

Dachstuhl-Brand in der Rathausstraße in Burgstall. Foto: ZVW/Benjamin Beytekin

Burgstetten.
In einem Wohnheim für Flüchtlinge in der Rathausgasse in Burgstall entstand bei einem Brand am 17. Februar ein hoher Sachschaden. Dieser wurde inzwischen auf mehr als 300 000 Euro beziffert.

Die Brandursache ist nun geklärt: Zunächst war die Polizei davon ausgegangen, dass der Brand durch einen Kurzschluss ausgelöst wurde. Eine Bewohnerin sei mit einer vollen Kaffeekanne gestolpert, so dass sich der Kaffee über der Kaffeemaschine ergoss und einen Kurzschluss mit anschließendem Brand auslöste.

Jetzt habe sich allerdings herausgestellt, so die Polizei, dass ein Gaskocher den Brand, bei dem ein Bewohner sich leicht verletzte, verursachte. Der Kocher war an diesem Abend in der Küche in Betrieb und wurde von einer Bewohnerin beim Kaffeekochen versehentlich umgestoßen. Herumliegende Kleidung fing umgehend Feuer, das sich sofort ausbreitete und auf das Gebäude übergriff.

Das Haus war im Nachhinein nicht mehr bewohnbar. Die dort untergebrachten Familien wurden von der Gemeinde in anderen Wohnheimen untergebracht.

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