Atomgespräche Maschinenbauer wollen Iran modernisieren

Blick auf die iranische Hauptstadt Teheran – Wirtschaft hofft auf ein Ende der Sanktionen gegen den Iran Foto: agu

Stuttgart/Teheran - Die baden-württembergischen Firmen hoffen auf eine historische Einigung im Atomstreit mit dem Iran am Dienstag. Das würde zu einer weiteren Lockerung der Wirtschaftssanktionen führen. „Im Iran gibt es einen erheblichen Modernisierungsbedarf“, sagte Dietrich Birk, Chef des baden-württembergischen Maschinenbauverbands VDMA, unserer Zeitung.

Aufgrund der jahrelangen Isolation des Landes sind die Produktionsstätten dort bis zu 60 Jahre alt. „Wir gehen davon aus, dass wir unser Exportvolumen in den kommenden Jahren um mehr als 50 Prozent pro Jahr steigern könnten, sollte das Embargo komplett aufgehoben werden“, so Birk. 2014 hat ­Baden-Württemberg Maschinen im Wert von 93 Millionen Euro in das Land exportiert.

Der ZVW Morgen-Newsletter

Gut informiert in den Tag starten. Einfach kostenlos anmelden.

Heute in Ihrer Tageszeitung

Lust auf mehr?

Lesen Sie Ihre Zeitung immer und überall digital: Hier ePAPER-Angebote entdecken!