Auswärtsspiel in Augsburg Ascacibars Ausfall und die Folgen für den VfB

Stuttgart. Sechs Wochen muss der VfB Stuttgart auf seinen Mittelfeldabräumer Santiago Ascacibar nach dessen Roter Karte im Spiel gegen Leverkusen (0:1) verzichten. Das hat Folgen für das Spielsystem und die Taktik von Trainer Markus Weinzierl. Am Samstag im Duell mit dem FC Augsburg (15.30 Uhr / ZVW-Liveticker) geht es für den Coach einmal mehr um seinen Job - und für das Team um die vielleicht letzte Chance, irgendwie doch noch den Relegationsplatz zu verlassen.

„Er wird uns fehlen. Doch das in der Schwere zu bewerten bringt uns nichts. Wir müssen das kompensieren und haben mit Dennis Aogo immerhin einen, der wieder fit ist. Nichtsdestotrotz haben wir im zentralen Mittelfeld ein Problem“, sagte Markus Weinzierl am Mittwoch auf der Spieltagspressekonferenz. Der Argentinier war am vergangenen Spieltag nach einer Spuck-Attacke gegen den Leverkusener Kai Havertz vom Platz gestellt worden und wurde dafür vom DFB-Sportgericht für sechs Wochen gesperrt

Weinzierl erwartet "emotionale" Augsburger

Immerhin befindet sich Kapitän Christian Gentner nach seinem Muskelfaseriss im Aufbautraining und es besteht laut Markus Weinzierl immerhin eine kleine Restchance, dass der Kapitän am Donnerstag wieder mit der Mannschaft trainieren kann und somit eine Option für die Partie gegen den FC Augsburg wäre.

Den kommenden Gegner erwartet er nach dem Trainerwechsel von Manuel Baum auf Martin Schmidt mit einer aggressiven Spielweise: „Augsburg spielt mit viel Emotionen. Darauf sind wir vorbereitet. Wir brauchen einen besseren Tag als zuletzt - vor allem in der Offensivbewegung. Wir brauchen nach vorne mehr Durchschlagskraft und müssen effektiver werden.“

Das Offensivspiel muss besser werden 

Die Flaute im Angriff und der Ausfall von Ascacibar könnten den Stuttgarter Cheftrainer zu einer Systemumstellung bewegen: „Anfangs waren wir super offensiv unterwegs und haben in drei Spielen elf Gegentore bekommen. Jetzt ist es so, dass wir defensiv stabiler sind, aber nach vorne nichts entwickeln. Daran müssen wir arbeiten, das ist doch klar.“ 

In Augsburg geht es einmal mehr auch um die persönliche Zukunft von Markus Weinzierl. Fragen danach wischte er aber beiseite und verwies auf die Aussagen seines Sportvorstandes Thomas Hitzlsperger von vor zwei Wochen: „Ich habe doch letzte Woche wie Sie auch die Aussagen meines Sportvorstands gehört. Daran hat sich nichts geändert. Ich kann doch nicht die Aussagen von Thomas in Frage stellen, ich vertraue ihm. Diese Frage müssen sie also ihm stellen."


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