Stuttgart Eisenmann kritisiert Bertelsmann-Studie zu Lehrermangel

Die baden-württembergische Kulturministerin Susanne Eisenmann (CDU). Foto: Franziska Kraufmann/Archiv Foto: dpa

Stuttgart.
Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann hat die am Mittwoch vorgestellte Bertelsmann-Studie als erkenntnisarm kritisiert.

"Die Bertelsmann-Studie zum bundesweiten Bedarf an Grundschullehrern bietet wenig Neues und manch Falsches", sagte die CDU-Politikerin laut Mitteilung. Nach Zahlen, die die Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh vorstellte, fehlen bundesweit bis ins Jahr 2025 rund 35 000 Lehrer für die ersten Schuljahre.

Der Mangel sei bekannt, sagte Eisenmann. Zum Schuljahresbeginn fehlten in Baden-Württemberg dem Kultusministerium zufolge knapp 400 Lehrer bei den Grundschulen. "Wir haben bereits im Sommer 2017 eine ganze Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die offenen Stellen zu besetzen und die Unterrichtsversorgung zu sichern", sagte Eisenmann.

Zum Beispiel habe man bessere Zuverdienstmöglichkeiten für Lehrer, die auch im Ruhestand weiter unterrichten, geschaffen. Mittelfristig werde sich die nachträgliche Erhöhung um 200 zusätzliche Studienanfängerplätze für das Grundschullehramt auswirken.

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