Baden-Württemberg Geschmuggelte Welpen bleiben im Südwesten

Golden Retriever-Welpen, die aus einem Tiertransporter gerettet wurden. Foto: David Ebener/dpa

Esslingen (dpa/lsw).
Die rund 100 aus einem illegalen Transport geretteten Welpen bleiben vorerst im Südwesten. Wie Agrarminister Peter Hauk (CDU) am Sonntag mitteilte, sollen die Hunde- und Katzenbabys wegen nachgewiesener Verstöße gegen das Tierschutzrecht nicht an den Besitzer in der Slowakei zurückgegeben werden. Die Landeshauptstadt Stuttgart habe den Besitzer bereits informiert. Offen sei noch, ob er Rechtsmittel dagegen einlege. Ziel sei es, die Welpen an zuverlässige neue Besitzer zu vermitteln.

Anfang des Monats hatten Ermittler die mehr als 100 Welpen bei Leonberg (Kreis Böblingen) aus einem Transporter aus der Slowakei befreit. Den Angaben zufolge sind inzwischen neun Tiere - sieben Katzen und zwei Hunde - im Tierheim gestorben. Weitere seien noch in einem kritischen Zustand.

"Die Transportbedingungen, der schlechte Pflegezustand der Tiere und das verfrühte Trennen von den Muttertieren sind ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzrecht", erklärte Stefan Praegert vom Stuttgarter Ordnungsamt am Sonntag. Bei einer Rückgabe an den Besitzer sei davon auszugehen, dass erneut gegen Gesetze verstoßen werde.

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