Baden-Württemberg So viel Geld wie nie auf Konten der Sparkassen

Das Sparkassenlogo ist auf einer Fahne und an einem Gebäude der Sparkasse angebracht. Foto: Bernd Weissbrod/Archiv Foto: dpa

Stuttgart.
Baden-Württembergs Firmen und Privatkunden haben so viel Geld wie nie auf den Konten der Sparkassen im Land. Nach Daten, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, stiegen die Spareinlagen im vergangenen Jahr auf etwa 140 Milliarden Euro. Der Sparkassenverband veröffentlicht die Bilanz heute bei seiner Jahrespressekonferenz. Der Präsident des baden-württembergischen Sparkassenverbands, Peter Schneider, hatte im Herbst gewarnt, dass unter den privaten Sparern, die rund 105 Milliarden Euro auf Konten der Sparkassen liegen haben, ein Anstieg vor allem in den oberen Einkommensgruppen zu sehen sei. "Bei Kunden mit einem Nettoeinkommen unter 3000 Euro ist die Sparquote rückläufig", sagte Schneider im Oktober der dpa.

Die deutschen Sparkassen hatten sich erst jüngst geeinigt, bei der angestrebten Rettung der Norddeutschen Landesbank (NordLB) eine Gegenofferte zum Angebot privater Investoren vorzulegen. Nach Ansicht des Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Helmut Schleweis, könnte das ein erster Baustein für eine größere Neuordnung der Landesbanken sein. Ob die Landesbank Baden-Württemberg dabei eine Rolle spielt, ist allerdings längst nicht ausgemacht. Die Eigner der LBBW, allen voran Stadt Stuttgart und Land, standen dem Vorschlag zuletzt kritisch gegenüber.

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