Berglen Baustelle im Stöckenhof: Vollsperrung bis Mitte März

Der Leitungsgraben ist gezogen, für künftige Gebäude werden Anschlüsse vorbereitet. Foto: Ralph Steinemann Pressefoto

Berglen. Die Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt Stöckenhof werden länger dauern als geplant. Freddy Ceko vom Ingenieurbüro Riker + Rebmann berichtet, dass die Vollsperrung dort und damit auch die der Straße von und nach Hertmannsweiler noch bis Mitte März dauern wird. Ursprünglich geplant war, dass die Arbeiten vor Weihnachten abgeschlossen sein sollen.



Die Baufirma hat Anfang dieser Woche die Arbeiten nach der Weihnachtspause wieder aufgenommen. Ceko führt beim ersten wöchentlichen Jour fixe im neuen Jahr als Grund für die Verzögerung die winterliche Witterung an. Er warnt gleich vor, dass ein weiterer, später Wintereinbruch, den es in den vergangenen Jahren fast durchweg gab, durchaus zu einer weiteren Verzögerung führen könne. Es gebe nun mal Arbeiten, bei denen Trockenheit und Mindesttemperaturen erforderlich sind, weil sonst die Qualität bei der Ausführung leidet.

Immerhin ist der erste Teil des zweiten Abschnitts fertig. Im ersten Abschnitt wurde auf der anderen Seite des Kreisverkehrs die Fahrbahn verschwenkt, um so das Hinein- und auch das Hinausrasen aus dem Ort künftig zu unterbinden. Im zweiten Abschnitt ist nun der eigentliche innerörtliche Bereich an der Reihe. Dort sind auf beiden Seiten der Ortsdurchfahrt Gehwege angelegt worden, im ersten Teil bis zum Ende des Grundstücks der Gaststätte „Kronenstüble“.

Endbeläge für die Gehwege kommen erst ganz am Ende drauf

Es fehlen noch die Endbeläge, die werden erst am Ende aufgebracht, damit nicht die Straßenbaumaschinen und die Lkw der Baufirma gleich wieder Schäden anrichten. Der Straßenbau, also die Sanierung der Straße, ist abgeschlossen, einschließlich der Verlegung einer neuen Wasserleitung und eines Leerrohres für spätere Glasfaserkabel (schnelles Internet).

Nächste Woche beginnt der zweite Teil bis zum Ortsausgang

In der nächsten Woche sollen die Arbeiten am zweiten Teil beginnen, im Bereich vom Ende des Gaststättengrundstücks bis zum Ortsende. Auch dort wird die Straße saniert, der alte Asphaltbelag entfernt und eine neuer aufgebracht. Ebenfalls wird dort die Wasserleitung erneuert und es werden Kanalanschlüsse hergestellt für die geplanten neuen Gebäude auf der Hangseite der Ortsdurchfahrt. Die Gehwege werden auf beiden Seiten dorthin verlängert. Außerdem wird ein neuer Gehweg von der Ortsdurchfahrt hoch zum Neubaugebiet Stöckenhäule angelegt. Der Graben für die Wasserleitung ist angelegt, der Hydrant gesetzt. Zudem wird die Stromleitung in die Erde verlegt und die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt.

Dauer der Arbeiten wird so kurz wie möglich gehalten

Ceko kündigt an, dass gegebenenfalls der jeweilige Bereich der Baustelle beheizt, ein Zelt darüber errichtet wird, damit die Arbeiten nicht unterbrochen werden müssen. Aber bei Frost gehe eben nicht alles, es könne sein, dass bei entsprechender Witterung doch zeitweise ausgesetzt werden müsse. Er lobt die Baufirma. Die tue wirklich alles, um dranzubleiben und damit die Dauer der Arbeiten so kurz wie möglich zu halten.

Keine Vollsperrung im dritten Abschnitt

Im dritten Bauabschnitt wird noch ein Gehweg angelegt an der Jasminstraße, auf dem innerhalb des Orts verlaufenden Teils der Kreisstraße 1914, die nach Bürg führt. Wobei es eigentlich am besten wäre, die Baumaschinen und -fahrzeuge würden dort erst gar nicht abrücken, sondern gleich weitermachen, nämlich vollends runter bis Höfen die Straße sanieren. Aber Spaß beiseite, im Ernst: Im dritten Abschnitt wird es keine Vollsperrung und damit auch keine Umleitung geben. Es reiche eine halbseitige, über eine Ampel gesteuerte Sperrung, verspricht Ceko.


Ortsnahe Umleitung über Bürg und Höfen

Anders als beim ersten Bauabschnitt gibt es beim zweiten eine ortsnahe Umleitung, ausgenommen für Lkw. Die müssen wie beim ersten Abschnitt über Backnang und Waldrems. Die Pkw fahren über Bürg, Höfen und Hertmannsweiler.

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