Berglen 150 Fische sterben in Teich

, aktualisiert am 23.04.2019 - 18:18 Uhr

Berglen.
Am Morgen des Ostermontags ist es in einem Teich oberhalb von Steinach zu einem Fischesterben gekommen. Etwa 150 Forellen und Saiblinge sind verendet.  Die Ursache ist noch unklar. Polizei und Feuerwehr waren vor Ort, nahmen Wasserproben und tote Tiere mit, um sie in einem Labor untersuchen zu lassen. Da der Teich im Einzugsbereich einer Quelle liegt, aus der das Zentrum für Psychiatrie in Winnenden mit Trinkwasser versorgt wird, ist dort umgehend auf die Versorgung aus dem Winnender Netz umgestellt worden.

Die ersten Messungen des Teichwassers ergaben, dass die Qualität innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte lag. Vor Ort kamen, neben dem stellvertretenden Kreisbrandmeister und dem Wassermeister auch ein Vertreter vom Umweltamt im Landratsamt. Die polizeilichen Ermittlungen wurden durch das Sachgebiet Gewerbe und Umwelt vom Polizeipräsidium Aalen übernommen. Gemeinsam wurden die notwendigen Maßnahmen zur Ermittlung der Ursache für das Fischsterben erörtert und koordiniert.

Vorsorglich wurde an zahlreichen Stellen Wasserproben entnommen. Unmittelbar benachbarte Wasserläufe und auch ein weiterer Teich, der sein Wasser aus diesem Teich bezieht, zeigten keine Auffälligkeiten. Aufgrund der bislang geführten Ermittlungen kann festgestellt werden, dass es sich offenbar um ein örtlich begrenztes Ereignis handelte.

Eine Gefahr für den Menschen kann nach derzeitigem Stand ausgeschlossen werden. Weiteren Aufschluß sollen die Laboruntersuchungen der erhobenen Wasserproben und die Untersuchung der verendeten Fische ergeben. Die Untersuchungsergebnisse werden voraussichtlich im Lauf des Dienstags erwartet.

Polizeipressesprecher Rudolf Biehlmaier berichtet am Dienstagnachmittag auf Nachfrage, dass die ersten biologischen und chemischen Untersuchungen in einem Institut in Fellbach abgeschlossen seien, aber keine Auffälligkeiten ergeben hätten, die Schlüsse auf die Ursache für das Fischesterben zuließen. Damit seien eingehendere Tests erforderlich, die Zeit bräuchten. Mit einem Ergebnis sei deshalb auf keinen Fall in den nächsten Tagen zu rechnen.

Die Höhe des Schadens wird aktuell auf etwa 3 000 EUR geschätzt. 

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