Burgstall.
Nach einer Selbstmorddrohung hat eine Frau in Burgstall ein lautes Geräusch irrtümlich als Schuss gewertet. Ein 86 Jahre alter Mann war am Dienstagvormittag (11.7.) in Burgstall in einen psychischen Ausnahmezustand geraten. Als sich die 49 Jahre alte Familienangehörige zum Putzen im Haus aufhielt, geriet er mit dieser in Streit und drohte, sich etwas anzutun. Die  49-Jährige hörte einen lauten Schlag, den sie als Schuss deutete. Daraufhin setzte sie um 11:30 Uhr einen Notruf ab und verließ das Haus. Nachdem mehrere Streifenbesatzungen am Einsatzort eingetroffen waren, erschien der Senior auf dem Balkon und wollte von dort über das Geländer klettern. Polizeibeamte hinderten ihn daran. Ein Notarzt untersuchte den Senior, der dann in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert wurde. Eine Überprüfung im Haus ergab, dass kein Schuss abgefeuert worden war, teilt die Polizei weiter mit. Die Beamten fanden zwei Luftdruckwaffen, doch sie konnten ausschließen, dass diese benutzt worden waren.