Christbaum-Transport So kommt der Weihnachtsbaum sicher nach Hause

, aktualisiert am 14.12.2018 - 13:55 Uhr
Symbolbild. Foto: pixabay.com (CC0 Creative Commons)

Der Weihnachtsbaumverkauf ist in vollem Gange und pünktlich zu Heiligabend werden in vielen Wohnzimmern wieder liebevoll geschmückte Exemplare stehen. Doch wie kommt der Baum eigentlich sicher nach Hause? Egal, ob im Kofferraum oder auf dem Autodach: Die Polizei und der ADAC erklären, was beim Christbaum-Transport beachtet werden muss.

Was muss ich beim Transport im Kofferraum beachten?

Wenn Sie den Baum im Kofferraum nach Hause transportieren, müssen Sie zuerst die hinteren Sitze im Auto umklappen. Schieben Sie den Weihnachtsbaum dann mit dem Stamm nach vorne ins Fahrzeug, bis er an der Rückenlehne des Beifahrersitzes anstoßt. Jetzt muss der Baum mit Spanngurten befestigt werden. Die Polizei rät, keine Expander oder dünne Schnüre für die Sicherung zu verwenden, da sie zu schwach für die Last seien.

Lässt sich die Heckklappe nicht schließen, muss auch Sie mit einem Zurrgurt oder -gummi fixiert werden, damit sich während der Fahrt nichts öffnet. Zudem gelten bei Überlänge weitere Regeln:

Ragt die Spitze des Baumes mehr als einen Meter über das Fahrzeugende hinaus, muss sie mit einer 30 mal 30 Zentimeter großen, roten Fahne gekennzeichnet werden. Bei Dunkelheit mit einem roten Licht. Maximal darf die Spitze allerdings nur eineinhalb Meter hinten herausragen. Bei einer Strecke von weniger als 100 Kilometern sind auch bis zu drei Meter zulässig, so die Polizei.

Achten Sie zudem auf freie Sicht: Das Kennzeichen und die Rücklichter dürfen nicht verdeckt sein.

Wie transportiere ich den Baum auf dem Autodach?

Passt der Weihnachtsbaum nicht in den Kofferraum, kann man ihn auch auf dem Autodach transportieren. Dafür benötigt man allerdings einen passenden Dachträger. Auch hier gilt: Das untere Ende des Christbaumes muss nach vorne zeigen. Ansonsten kann es passieren, dass der Fahrtwind die Zweige aufstellt und sie beschädigt oder gar abreißt. Dies wäre gefährlich für den Verkehr hinter Ihnen. Sichern Sie den Baum mit Spanngurten und nicht mit Gummiexpandern. Der ADAC rät außerdem, eine Decke unterzulegen, damit der Autolack nicht zerkratzt.

Auch beim Transport auf dem Dach besteht ab einer Überlänge von einem Meter Kennzeichnungspflicht (siehe Transport im Kofferraum). Wer in eine Tiefgarage oder unter ein Carport fahren will, sollte die Fahrzeughöhe beachten.

Generell rät die Polizei, mit einem Baum an Bord vorsichtig und langsamer zu fahren.

Video: Ein Crashversuch des ADAC zeigt, was passieren kann, wenn der Baum auf dem Autodach nicht richtig gesichert ist.

Was passiert, wenn ich den Baum falsch transportiere?

Für eine falsche Sicherung des Baumes sieht der Bußgeldkatalog 2018 folgende Strafen vor:

  • Ist der Baum im Auto nicht ausreichend gesichert und werden dadurch andere gefährdet, werden 60 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg fällig.
  • Kommt es zu einem Unfall, zahlt man 75 Euro und bekommt ebenfalls einen Punkt.
  • Steht die Baumspitze hinten über und ist nicht gekennzeichnet, muss man 25 Euro Strafe zahlen.

Christbaumverkauf im Rems-Murr-Kreis

Auch im Kreis kann man zurzeit vielerorts Weihnachtsbäume kaufen. Nachfolgend drei Beispiele:

Der Hegnauhof in Urbach veranstaltet am Samstag (15.12.) ab 10 Uhr und am Sonntag (16.12.) ab 11 Uhr einen Bauernweihnachtsmarkt, bei dem auch Christbäume verkauft werden.

Im Korber Bädle findet der Christbaumverkauf am Samstag (15.12.) ab 9 Uhr statt. Auch für das leibliche Wohl wird dort gesorgt sein.

Weihnachtsbäume aus Lorch verkaufen am Freitag (14.12.) von 14 bis 18 Uhr und am Samstag (15.12.) von 10 bis 13.30 Uhr die Remstal Werkstätten in Waiblingen.

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