Corona-Krise beim VfB Stuttgart Vorstandsboss Hitzlsperger erwägt Gehaltsverzicht

"Wir wollen darstellen, welchen Beitrag jeder Einzelne leisten kann, um die Handlungsfähigkeit des Clubs möglichst lange aufrechtzuerhalten", sagte Hitzlsperger. Foto: ZVW/Benjamin Büttner

Stuttgart.
Der VfB-Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger hält einen eigenen Gehaltsverzicht in der Coronavirus-Krise für denkbar. "Sie können davon ausgehen, dass ich beim Thema Gehaltsverzicht vorangehen werde", sagte der frühere Fußball-Nationalspieler (37) der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Freitag). Auch mögliche Folgen für die Profis sind beim schwäbischen Fußball-Zweitligisten momentan Thema und sollen im Gespräch mit den Spielern angesprochen werden. "Wir wollen darstellen, welchen Beitrag jeder Einzelne leisten kann, um die Handlungsfähigkeit des Clubs möglichst lange aufrechtzuerhalten", sagte Hitzlsperger. "Wir werden nichts unversucht lassen, diese Krise gemeinsam zu überstehen."

Die Profis des Zweitligisten Karlsruher SC verzichten ebenso wie die Spieler des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach auf Teile ihres Gehalts. Die Bundesliga pausiert derzeit bis mindestens zum 2. April. Ob, und wenn ja, wann die Saison anschließend zu Ende gespielt werden kann, ist noch unklar. Durch die Spielpause müssen die Clubs zwangsläufig auf Einnahmen in Millionenhöhe verzichten.

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