Der VfB empfängt Fürth als Spitzenreiter Warum die Tabelle für Tim Walter keine Rolle spielt

Sechs Spiele, vier Siege, zwei Unentschieden: Die Startausbeute des VfB ist gut, kein Team in der 2. Liga kam besser in die Saison. Foto: Pressefoto Baumann

Stuttgart.
Der VfB Stuttgart geht erstmals seit dem Abstieg aus der Bundesliga als Tabellenführer in einen Spieltag. Mit einem Heimsieg gegen Greuther Fürth am Samstag (13 Uhr / ZVW-Liveticker) verteidigen die Schwaben ihre Spitzenposition. Dennoch sagt Trainer Tim Walter vor dem Duell mit den Franken: "Die Tabelle spielt keine Rolle." Ein Überblick zur Situation des  schwäbischen Traditionsvereins nach sechs Spieltagen im Unterhaus:

Tabelle: "Jetzt ist es völlig irrelevant"

Sechs Spiele, vier Siege, zwei Unentschieden: Die Startausbeute des Absteigers ist gut, kein Team in der 2. Liga kam besser in die Saison. Der VfB kann nun aus einer Position der Stärke heraus in die kommenden Begegnungen gehen und mit dem Selbstverständnis eines Favoriten antreten. "Wir wissen genau, dass wir aufpassen müssen. Trotzdem sind wir selbstbewusst genug, dass wir ausschließlich auf uns schauen", sagte Trainer Tim Walter, der sich aus Platz eins nach dem 6. Spieltag nicht viel macht. "Die Tabelle spielt keine Rolle. Es ist eine schöne Momentaufnahme. Aber wenn wir am 34. Spieltag da stehen, dann sage ich: Haben wir gut gemacht. Jetzt ist es völlig irrelevant", betonte Walter am Donnerstag und ergänzte: "Das, was am Ende unterm Strich steht, das ist für uns wichtig. Aber da werden wir auch da stehen."

Konkurrenzkampf: Auf nahezu allen Positionen offen

Sicher ist: Sasa Kalajdzic, Marcin Kaminski (beide Kreuzbandriss), Maxime Awoudja (Infekt), Tanguy Coulibaly (Faserriss im Oberschenkel) und der suspendierte Santiago Ascacíbar werden am Samstag nicht spielen. Ansonsten aber ist der Konkurrenzkampf auf nahezu allen Positionen offen - wirklich sicher in der Startelf spielen wohl nur Torwart Gregor Kobel und Kapitän Marc Oliver Kempf in der Innenverteidigung. Über die beiden Mittelfeldspieler Orel Mangala und Philipp Förster, die beim 3:2 gegen Regensburg neu in die Mannschaft rückten und sofort überzeugten, sagte Walter beispielsweise: "Die beiden haben es sehr, sehr gut gemacht. Absolut. Aber das heißt trotzdem nicht, dass sie am Samstag spielen."

System: "Sind auf einem sehr guten Weg"

Tim Walters Spielphilosophie ist für nahezu alle Spieler seines Kaders etwa Neues, nur der Sechser Atakan Karazor kennt den Ansatz bereits aus der gemeinsamen Zeit bei Holstein Kiel. Dafür ist Walter mit den Fortschritten nach drei Monaten in Stuttgart zufrieden. "Wir haben in Regensburg ganz, ganz viele Dinge schon gemacht von dem, was ich sehen will", sagte Walter. Die Qualität im Training sei mitunter höher als im Spiel und noch näher an seiner Idealvorstellung. "Von daher bin ich sehr guter Dinge, weil wir wirklich auf einem sehr guten Weg sind."

Umfeld: Das Team lässt sich nicht irritieren

Von den Debatten um die Präsidentschaftskandidaten Guido Buchwald, Matthias Klopfer und Co. sowie dem Wirbel nach der Absage von Jürgen Klinsmann an seinen Herzensclub lässt sich die Mannschaft offenbar nicht irritieren. Sportvorstand Thomas Hitzlsperger, Sportdirektor Sven Mislintat und Trainer Walter gelingt es dem Anschein nach, diese Themen von den Profis fernzuhalten.


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