Der VfB Stuttgart im Abstiegskampf Cacau glaubt nicht mehr an die direkte Rettung

Cacau sprach am Montagabend in der Winnender Hermann-Schwab-Halle gemeinsam mit Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha über das Thema Heimat. Foto: ZVW/Alexandra Palmizi

Winnenden. Der ehemalige VfB-Profi Cacau glaubt nicht mehr an die direkte Rettung des abstiegsbedrohten Bundesligisten. „Nach der Leistung vom Samstag muss man froh sein, wenn die Mannschaft den 16. Tabellenplatz hält“, sagte der 38-jährige Brasilianer am Montagabend am Rande einer Veranstaltung in der Hermann-Schwab-Halle gegenüber unserer Redaktion. Der Verein müsse jetzt bis zum letzten Spieltag zittern, „ob er den Relegationsplatz verteidigen kann.“

Das 1:1 im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten 1. FC Nürnberg hatte der DFB-Integrationsbeauftragte am Samstagnachmittag live im Stadion verfolgt. „Zum Spiel gibt es eigentlich nicht viel zu sagen“, so der Ex-Torjäger, der auch 23 Mal im DFB-Trikot auflief, „es war eine verpasste Chance. Am Ende muss man glücklich sein, dass man zumindest einen Punkt behalten hat.“ Als Hoffnungsschimmer im Abstiegskampf sieht er die treuen Fans der Stuttgarter. "Einziger Lichtblick. Beste Fans!!!", kommentierte er die Choreo der Cannstatter Kurve vor dem Anpfiff auf seinem Instagram-Kanal.

Nach dem enttäuschenden Remis gegen die Franken verharrt die Weinzierl-Elf weiter auf dem Relegationsplatz und hat aktuell vier Punkte Rückstand auf den FC Augsburg auf Rang 15. Auf die Nürnberger auf dem vorletzten Platz sind es ebenfalls vier Zähler Abstand. Der VfB hat aus den vergangenen 13 Spielen lediglich einen Sieg geholt. Sportvorstand Thomas Hitzlsperger hält dennoch an Trainer Markus Weinzierl fest. Die richtige Entscheidung? „Das wird sich zum Schluss zeigen“, sagt Cacau, „es warten noch schwierige Aufgaben auf die Mannschaft.“

Weiter geht es für die Schwaben am Samstag mit einem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen. Am Ostersamstag wartet dann das Duell mit dem FC Augsburg. Cacau spielte von 2003-2014 beim VfB und erzielte 80 Bundesligatore in 283 Spielen für die Stuttgarter. Mit seiner Ehefrau und seinen drei Kindern lebt er in Korb - und von dort will er auch nicht mehr fort. Cacau: „Früher dachte ich immer, dass ich wieder nach Brasilien gehe. Mittlerweile fühle ich mich durch meine Kinder und Freunde hier zu Hause. Das Remstal ist unsere Heimat.“


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