Der VfB zu Gast in Berlin Kapitän Christian Gentner vor Comeback

Stuttgart.
VfB-Interimstrainer Nico Willig kann im kommenden Auswärtsspiel beim Tabellenelften Hertha BSC Berlin am Samstag (15.30 Uhr / ZVW-Liveticker) personell fast aus dem Vollen schöpfen. Bis auf den verletzten Mittelfeldspieler Steven Zuber (Knieprellung) stehen dem 38-jährigen Fußballlehrer alle Spieler zur Verfügung. Kapitän Christian Gentner wird nach seinem Faserriss in der rechten Wade sein Comeback feiern. „Christian hat die ganze Woche komplett trainiert. Er wird mit großer Sicherheit im Kader stehen“, sagte Willig am Donnerstag.

Willig: "Das war kein Weltklasse-Spiel"

Nach dem 1:0-Sieg gegen Gladbach will Willig mit seiner Mannschaft jetzt im Berliner Olympiastadion den nächsten Schritt gehen. „Wir haben Kerninhalte definiert und diese gegen Gladbach zu einem guten Teil auf den Platz bekommen. Aber jetzt zu sagen, das Ding wird selber laufen, wäre Wahnsinn. Wir müssen den nächsten Schritt gehen. Jeder kann die Tabelle lesen“, so Willig.

Der erste Erfolg nach sechs sieglosen Spielen in Serie habe eine befreiende Wirkung gehabt, „aber das Spiel war kein Weltklasse-Spiel. In den letzten zehn Minuten waren wir nur noch im Reaktionsmodus. Auch wir auf der Bank konnten nur noch Daumen drücken.“

Das soll jetzt gegen die defensivstarke Hertha besser werden. "Das ist ein sehr, sehr wichtiges und schwieriges Spiel für uns. Wir brauchen den Fokus nicht auf den Gegner und seine Situation zu legen, sondern auf uns. Wer der Gegner ist und wie voll das Stadion ist, darf für uns keine Rolle spielen", sagte Willig. Der VfB steht vor dem 32. Spieltag auf dem Relegationsplatz und wird in der Hauptstadt von rund 3500 Fans unterstützt. Mit einem Erfolg können die Stuttgarter den direkten Abstieg verhindern, sollten der 1. FC Nürnberg und Hannover 96 in den Parallelspielen nicht gewinnen.

Widmayer: "Es gibt von mir keine Geschenke für den VfB"

Nach sieben sieglosen Bundesligaspielen in Folge wollen aber auch die Berliner endlich einmal wieder jubeln und die Saison mit dem scheidenden Trainer Pal Dardai seriös zu Ende bringen. Dass es dabei gegen den Abstiegskandidaten VfB Stuttgart geht, soll keine Rolle spielen. "Pal und ich haben uns geschworen, wir kommen hier ganz sauber raus", erklärte Dardai-Assistent Rainer Widmayer in der Bild-Zeitung. 

Der 52 Jahre alte gebürtige Schwabe wechselt im Sommer als Co-Trainer zum VfB. "Ich bin zu 100 Prozent Herthaner und erst in der neuen Saison Stuttgarter", betonte Widmayer. "Es gibt von mir keine Geschenke für den VfB", so Widmayer. Vor seinen letzten drei Spielen als Chefcoach will auch Dardai von sachtem Ausklang und Sentimentalitäten nichts wissen. "Ich habe keine Abschiedsstimmung und keinen Wehmut. Ich bin immer Herthaner", betonte er vor dem Duell mit dem VfB. 


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