Der VfB zu Gast in Frankfurt So will Markus Weinzierl die „Büffelherde“ stoppen

Stuttgart. Auf den VfB Stuttgart und Trainer Markus Weinzierl wartet am Sonntag mit dem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt eine extrem hohe Hürde. „Die Frankfurter haben in der Offensive brutale Qualität. Das haben wir im Hinspiel erleben müssen“, sagte Weinzierl vor dem Duell am Sonntagabend (18 Uhr / ZVW-Liveticker). 

Mit „großer Kompaktheit und viel Lauffreude“ soll die „Büffelherde“ um die drei Eintracht-Stürmer Sebastian Haller (14 Tore/9 Vorlagen), Luka Jovic (15/5) und Ante Rebic (8/3) gestoppt werden. „Wir müssen gut stehen, Räume und Passwege zustellen und Ballverluste vermeiden. Das wird entscheidend sein.“ Aber auch die Offensive müsse gegen die Eintracht mehr Durchschlagskraft entwickeln: „Das war auch ein Schwerpunkt in der Trainingswoche. Die Anzahl der Balleroberungen hat sich in den letzten Wochen stetig erhöht, wir haben das aber nicht für uns nutzen können.“ 

Wer ersetzt den gelbgesperrten Santiago Ascacibar?

Personell kann der Stuttgarter Cheftrainer fast aus dem Vollen schöpfen. Bis auf den gelbgesperrten Santiago Ascacibar sind alle Spieler einsatzbereit. Mit Christian Gentner, Dennis Aogo, Daniel Didavi und Erik Thommy habe man gleich „drei, vier Möglichkeiten“, um den Ausfall des Argentiniers zu kompensieren.

Dass Linksverteidiger Borna Sosa nach seiner öffentlichen Kritik an den Verantwortlichen des VfB im Spieltagskader stehen wird, erscheint hingegen höchst unwahrscheinlich. In einem Interview hatte sich der 21-Jährige über seine Reservistenrolle beschwert und musste anschließend zum Rapport bei Sportvorstand Thomas Hitzlsperger und seinem Cheftrainer antreten: „Solche Aussagen können wir in unserer Situation natürlich überhaupt nicht gebrauchen", sagte Weinzierl. Sosa habe das Ganze beschädigt und so etwas dürfe künftig nicht mehr vorkommen.

Statistiken:

  • Der VfB holte sich nur ein Sieg aus den letzten elf Bundesliga-Spielen.
  • Die Eintracht schoss fast doppelt so viele Tore wie die Weinzierl-Elf (51 zu 26).
  • In den letzten 17 Gastspielen in Frankfurt erzielten die Schwaben immer mindestens einen Treffer. Zudem flog in den jüngsten drei Duellen im Waldstadion immer ein Frankfurter vom Platz.

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