Der VfB zu Gast in Heidenheim Holger Badstuber bekommt eine neue Chance

, aktualisiert am 02.08.2019 - 12:38 Uhr
Darf sich am Sonntag zeigen: Abwehrspieler Holger Badstuber. Foto: ZVW/Danny Galm

Stuttgart. Nach der schweren Knieverletzung von Marcin Kaminski herrscht in der Innenverteidigung des VfB Stuttgart ein personeller Engpass. Zudem fehlen Maxime Awoudja und Luca Mack gesperrt. „Es gibt nicht all zu viele Optionen“, sagte Trainer Tim Walter am Freitag und so bekommt Routinier Holger Badstuber eine neue Chance: „Es ist ganz klar, dass Holger spielen wird. Jetzt ist er wieder im Rennen. Er weiß, was er zu tun hat.“

Nur 68 Kilometer Luftlinie liegen zwischen der Heidenheimer Voith-Arena und dem Stuttgart Stadion in Bad Cannstatt. Von einem Derby sprechen die VfB-Fans aber nur ungern. Dieser Begriff ist dem Duell mit dem Karlsruher SC vorbehalten und so einigt man sich in Bezug auf das Spiel gegen den 1. FC Heidenheim am Sonntag (13.30 Uhr / ZVW-Liveticker) auf den Begriff Schwaben- oder Württemberg-Duell.

„Der Große spielt gegen den Kleinen. Wir sind natürlich der Favorit“, sagt Tim Walter, „es wird kein einfacher Tanz. Wir müssen geduldig sein und versuchen, unser Spiel durchzuziehen.“ Dem pflichtete der neue Kapitän Marc Oliver Kempf bei: „Wir wissen, was bei einem Auswärtsspiel in Heidenheim auf uns zukommt.“ 

Offensiv-Trio angeschlagen, Insua fehlt weiter

Verzichten muss der Stuttgarter Trainer neben den gesperrten Awoudja und Mack auch auf Linksverteidiger Emiliano Insua (Muskelfaserriss in der Wade). Zudem sind Stürmer Mario Gomez und die beiden Offensivspieler Tanguy Coulibaly und Philipp Klement angeschlagen. Muskuläre Probleme plagen das Offensiv-Trio. 

Das Spiel auf der Ostalb ist auch ein Duell der Gegensätze. Während den Stuttgartern ein Etat von rund 40 Millionen Euro zur Verfügung steht, müssen die Heidenheimer mit knapp der Hälfte wirtschaften. Auf der FCH-Trainerbank sitzt seit fast zwölf Jahren das Urgestein Frank Schmidt, Tim Walter auf Seiten des VfB ist erst seit Juni im Amt und der zwölfte VfB-Coach in den letzten fünf Jahren.

 Sehen Sie die komplette Pressekonferenz mit VfB-Cheftrainer Tim Walter hier im Video:

Heidenheims Trainer Frank Schmidt hofft auf ein "emotionales Spektakel". Gegen den Nachbarn aus der Landeshauptstadt solle seine Mannschaft nicht nur verteidigen, "sondern das Herz in die Hand nehmen und mutig spielen", sagte er am Freitag. Auf die gesamte Saison gesehen sei der VfB jedoch "eine ganz andere Hausnummer" als der FCH.

Neben dem Langzeitverletzten Maximilian Thiel (Kreuzbandriss) muss Schmidt auf Neuzugang Oliver Hüsing verzichten. Der Verteidiger leidet an einer Entzündung in der Fußsohle. Stammtorwart Kevin Müller, der den Heidenheimer Saisonauftakt beim VfL Osnabrück (3:1) wegen muskulärer Probleme verpasst hatte, steht wieder bereit. Schmidt wollte sich aber noch nicht festlegen, ob Müller gegen Stuttgart anstelle des Ersatzkeepers Vitus Eicher ins Tor zurückkehrt. 

Die 15.000 Zuschauer fassende Heidenheimer Voith-Arena ist bis auf wenige Business-Seats bereits ausverkauft. Der VfB wird von rund 2000 Fans unterstützt. Das Gästekontingent ist damit komplett vegriffen.


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