Der VfB zu Gast in Regensburg Historische Acht-Tore-Gala vor 42 Jahren

Sechs Mal netzte VfB-Stürmer Ottmar Hitzfeld vor 42 Jahren gegen den SSV Jahn Regensburg ein. Foto: Archiv Pressefoto Baumann

Stuttgart. Erstmals seit 42 Jahren treffen am Samstag (13 Uhr / ZVW-Liveticker) der VfB Stuttgart und der SSV Jahn Regensburg wieder aufeinander. Und an das letzte Duell erinnern sich die schwäbischen Fußball-Nostalgiker immer noch gerne zurück.

Am 13. Mai 1977, dem vorletzten Spieltag der Zweitliga-Saison 76/77, feierten die Stuttgarter mit einem 8:0-Erfolg ihren bis heute höchsten Sieg in einem Punktspiel - und eine Woche später nach einem 0:0 in Trier den Aufstieg in die Bundesliga. Der damals 28-jährige Ottmar Hitzfeld, der später als Trainer mit Borussia Dortmund und dem FC Bayern München den Champions-League-Titel holen sollte, erzielte gegen den SSV sagenhafte sechs Tore.

Doch zurück in die Gegenwart. Auch in der Saison 2019/20 muss der VfB im Unterhaus ran. Die Mannschaft von Tim Walter fährt als Tabellenzweiter in die Oberpfalz und will auch im sechsten Saisonspiel ihren Nimbus der Unbesiegbarkeit wahren. Schließlich soll nach 34 Spieltagen auf dem Cannstatter Wasen der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga gefeiert werden. Von einem legendären „100-Tore-Sturm“, wie ihn 1977 Aufstiegstrainer Jürgen „Wundermann“ Sundermann hatte, ist die aktuelle schwäbische Sturmreihe aber noch weit entfernt. 

Acht Mal waren die VfB-Kanoniere um Mario Gomez, Nicolas Gonzalez und den Ex-Regensburger Hamadi Al Ghaddioui bislang erfolgreich. In den letzten Spielen gegen Bochum (2:1) und Aue (0:0) war Trainer Tim Walter vor allem mit der Konsequenz und Zielstrebigkeit im letzten Drittel nicht zufrieden. Das soll sich jetzt gegen Regensburg ändern - und so der erste Liga-Auswärtssieg eingefahren werden. 

„Momentan fällt es uns daheim leichter“

In den drei Heimspielen gegen Hannover, St. Pauli und Bochum gab es drei 2:1-Siege. „Momentan fällt es uns daheim leichter, die Zuschauer pushen uns extrem“, sagt Trainer Tim Walter. Zuletzt gab es aber auch einige Wackler in der Defensive. Eine direkte Folge der risikobehafteten Spielweise? „Es liegt nicht am System, sondern an individuellen Fehlern“, widerspricht der Coach. „Da müssen wir ansetzen. Ich stehe das den Jungs zu und sie müssen noch mutiger werden.“

Und die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive? Für Walter kein Problem. Sein Motto: Wer viel Aufwand betreibt, der erntet auch viel: „Es ist ein großes Plus, dass wir uns viele Torchancen herausspielen. Jetzt müssen wir sie nur noch veredeln.“

Personell kann der Stuttgarter Trainer aller Voraussicht nach aus dem Vollen schöpfen: Kapitän Marc Oliver Kempf ist wieder einsatzbereit, die Nationalspieler sind - mit Ausnahme von Santiago Ascacibar, der erst am Freitag zurück nach Stuttgart kommt - alle gesund zurück. Einzig Mario Gomez musste unter der Woche aufgrund einer Magenverstimmung kürzer treten. Hinter seinem Einsatz steht noch ein Fragezeichen.

Sehen Sie die Pressekonferenz in voller Länger hier im Video:


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