Deutschland Dax steigt über 11.100 Punkte

, aktualisiert am 12.02.2019 - 15:27 Uhr

Frankfurt/Main.
Am deutschen Aktienmarkt haben sich die Anleger am Dienstag weiter optimistisch gezeigt. Positive Signale im US-Haushaltsstreit und Kursgewinne an den Übersee-Börsen gaben den Indizes Auftrieb.

Der Dax kletterte um 1,03 Prozent auf 11.128,26 Punkte. Der MDax für die mittelgroßen Unternehmen gewann am Nachmittag 0,99 Prozent auf 23.708,36 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 0,80 Prozent.

Asiens Handelsplätze trieben weiter an. So legten in China die Börsen weiter zu. Auch der Nikkei-225 ist in Japan wieder auf Erholungskurs.

Wenige Tage vor einem drohenden neuen "Shutdown" der US-Regierung ist eine Einigung nähergerückt. Dies sowie erste zaghafte Signale, dass im Handelsstreit zwischen den USA und China Fortschritte erzielt und noch binnen Monatsfrist eine Einigung erzielt werden könne, treibe den Dax an, sagte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets.

An der Dax-Spitze wurden die Continental-Aktien von der positiven Kursreaktion auf die Zahlen des Konkurrenten Michelin mit nach oben befördert. Der französische Reifenhersteller hatte trotz schlechter Branchenstimmung seinen Umsatz im vergangenen Jahr gesteigert. Continental-Papiere gewannen im Dax 3,9 Prozent. Aktien von Fresenius SE legten um 2,6 Prozent zu.

Thyssenkrupp bereitet seinen Anlegern indes weiter Sorgen: Nach der Vorlage der jüngsten Geschäftszahlen drehten die Aktien schnell ins Minus. Der vor der Aufspaltung stehende Stahl- und Industriekonzern verzeichnete zum Jahresauftakt ein schwächeres operatives Ergebnis, zudem erwirtschaftete das Unternehmen einen überraschend niedrigen Barmittelzufluss. Allerdings hielten die Essener an ihrer Prognose für das Gesamtjahr fest. Zuletzt belief sich das Minus auf 2,5 Prozent, womit die Anteile am Dax-Ende waren.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,01 Prozent am Vortag auf plus 0,01 Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,12 Prozent auf 142,38 Punkte. Der Bund-Future verlor 0,14 Prozent auf 165,97 Punkte. Der Euro fiel zwischenzeitlich mit 1,1258 US-Dollar auf den tiefsten Stand seit November 2018, legte dann aber wieder zu und kostete zuletzt 1,1293 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1309 Dollar festgesetzt.

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