Deutschland Ex-Kanzler Schröder hält nicht viel von SPD-Doppelspitze

Ex-Kanzler Gerhard Schröder hält nichts von der Idee einer SPD-Doppelspitze. Foto: Federico Gambarini Foto: dpa

Berlin - Der frühere SPD-Chef und Ex-Kanzler Gerhard Schröder hält nicht viel von dem Plan, die Traditionspartei künftig von einer Doppelspitze führen zu lassen.

"Ich glaube, da wird der Versuch gemacht, etwas zu kopieren, was andere Parteien schon nicht immer als Erfolg erlebt haben", sagte der 75-Jährige in einem Doppelinterview mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) der "Rheinischen Post" (Samstag). Schöder riet: "Man muss sich auf seine eigenen Stärken besinnen."

Der Parteivorstand wirbt für die Einführung einer Doppelspitze, die auf dem Parteitag im Dezember gewählt werden soll. Die Doppelspitze soll die SPD als Team gemeinsam führen.

Auch fremdelt Schröder mit dem aufwendigen Verfahren, zu dem unter anderem 23 Regionalkonferenzen gehören, auf dem sich die Kandidaten der Basis vorstellen. "Diese langwierige Form von Führungsfindung liegt mir nicht", sagte Schröder dem Blatt. Bis 12. Oktober werden die 15 Kandidaten, sieben Duos und ein Einzelbewerber, bei den weiteren Regionalkonferenzen um Stimmen werben.

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