Deutschland Krampfanfall führte zu tödlichem SUV-Unfall in Berlin

Der zerstörte SUV wird auf einen Abschleppwagen gehoben: Der Unfallfahrer soll während der Fahrt einen epileptischen Anfall erlitten haben. Foto: Paul Zinken/dpa Foto: dpa

Berlin - Der tödliche SUV-Unfall in Berlin-Mitte soll auf einen Krampfanfall des Fahrer zurückgehen. Dadurch soll der Wagen durchgehend auf 104 Kilometer pro Stunde beschleunigt haben.

Das twitterte die Berliner Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Am 6. September war das Auto über die Gegenfahrbahn hinweg von der Invalidenstraße abgekommen. Es rammte eine Ampel, tötete vier Menschen auf dem Gehweg und durchbrach einen Bauzaun. Unter den vier Todesopfern war auch ein dreijähriger Junge.

Zuvor hatte der RBB berichtet, der Unfallfahrer habe während der Fahrt einen epileptischen Anfall erlitten und die Kontrolle über das schwere Fahrzeug verloren. Laut Staatsanwaltschaft habe der Fahrer regelmäßig Medikamente eingenommen.

Einen technischen Defekt an dem Fahrzeug schloss die Behörde nach derzeitigen Erkenntnissen aus. Der Unfall hatte eine erregte Debatte über die Gefahren ausgelöst, die von schweren SUV-Fahrzeugen in der Stadt ausgehen.

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