Deutschland Tödliche Sprengfallen - Ermittler gehen von Einzeltäter aus

Wegen eines Streits soll ein 59-Jähriger aus der Nähe von Kaiserslautern Anfang März einen Arzt mit einer Sprengfalle getötet und eine Mutter mit ihrer Tochter verletzt haben. Foto: Oliver Dietze Foto: dpa

Kaiserslautern. Nach dem Fund tödlicher Sprengfallen in der Pfalz gehen die Ermittler von dem mittlerweile gestorbenen Landschaftsgärtner als Einzeltäter aus.

Der Verdächtige sei mit besonderer Gefährlichkeit und Heimtücke vorgegangen, sagte Oberstaatsanwalt Christian Schröder am Freitag in Kaiserslautern. Hintergrund für den rücksichtslosen Rachefeldzug war den Ermittlern zufolge sowohl privater als auch geschäftlicher Streit.

So habe der 59-Jährige Anfang März einen Arzt mit einer Sprengfalle getötet, die aus einer Handgranate und Stahlkugeln bestand. Bei einer zweiten Explosionsvorrichtung war Schwarzpulver in einem Holzstück versteckt. Hier habe der Täter auch den Tod von Kindern in Kauf genommen, eine Mutter und ihre Tochter wurden verletzt.

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