Roetgen Tornado in der Eifel: Zahl der Verletzten steigt auf fünf

, aktualisiert am 14.03.2019 - 15:45 Uhr

Roetgen.
Bei dem Tornado in der Eifel-Gemeinde Roetgen sind mehr Menschen verletzt worden als zunächst angenommen. "Fünf Menschen sind leicht verletzt worden, vier von ihnen wurden im Krankenhaus behandelt", sagte ein Feuerwehrsprecher.


Am Mittwoch hatten die Einsatzkräfte nur von einem Verletzten berichtet. Nach Angaben des Kommunalverbandes wurden 35 Häuser und zwei Lagerhallen beschädigt. Zehn Häuser seien derzeit nicht bewohnbar, bei zweien davon seien die Dächer "komplett abgerissen" worden. "Die Feuerwehr ist durch sämtliche Häuser in den betroffenen Straßen gegangen", sagte ein Sprecher der Städteregion Aachen. Die anderen Gebäude wurden leicht bis mittelschwer beschädigt. Zur Schadenshöhe konnte der Kommunalverband zunächst keine Angaben machen. Zunächst war von 30 betroffenen Häusern die Rede gewesen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigte, dass es sich bei dem starken Unwetter in der Gemeinde mit rund 8500 Einwohnern um einen Tornado gehandelt hat. "Solche Windhosen sind zwar selten, können aber immer mal wieder aufkommen – selbst in Mitteldeutschland", sagte eine DWD-Sprecherin am Donnerstag.

Am Vormittag setzen 350 Einsatzkräfte die Aufräum- und Reparaturarbeiten fort. "Das ganze Ausmaß der Schäden wird jetzt erst deutlich. Aber hier hat jeder Roetgener geholfen, das war wirklich toll", sagte der Feuerwehrsprecher weiter. Viele Bewohner der beschädigten Häuser seien bei Bekannten untergekommen.

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