"Die Jungs brauchen Spielpraxis" So geht es für Dajaku und Aidonis weiter

Antonis Aidons (links) und Leon Dajaku (rechts) nehmen aktuell nicht mehr regelmäßig am Training der VfB-Profis teil. Foto: Pressefoto Baumann

Stuttgart. Der Waiblinger Leon Dajaku stand in dieser Saison bereits viermal im Kader der VfB-Profis. In der Rückrunde war er aber bislang noch nicht im Aufgebot der ersten Mannschaft. Ähnlich ist die Situation bei Antonis Aidonis, der wie Dajaku aufgrund der angespannten Personalsituation in der Hinrunde bereits Bundesligaluft schnuppern durfte. Trainer Markus Weinzierl erklärte in der Spieltagspressekonferenz vor dem richtungsweisenden Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag (18 Uhr / ZVW-Liveticker), wie es mit beiden weitergeht. 

In der Winterpause hat VfB-Sportdirektor Michael Reschke mit Steven Zuber und Alexander Esswein die Konkurrenz in der Offensivabteilung des VfB erhöht. Dies dürfte auch ein Grund dafür sein, weshalb der 17-jährige Dajaku seit der Niederlage in Wolfsburg am 18. Dezember nicht mehr im Mannschaftskader der Profis stand. Zuvor konnte er bei der Auswärtsniederlage in Gladbach am 9. Dezember als drittjüngster Spieler der VfB Bundesliga-Geschichte sein Debüt bei den Profis feiern. Bevor er ins Nachwuchsleistungszentrum des VfB kam, spielte er in der Jugend vom FSV Waiblingen und der Spvgg Rommelshausen.

Kabak erhöht den Konkurrenzkampf im Abwehrzentrum

Der gleichaltrige Antonis Aidonis hat im Winter durch Ozan Kabak ebenfalls Konkurrenz im Abwehrzentrum erhalten. Zudem sind Weltmeister Benjamin Pavard und Holger Badstuber nach längeren Verletzungspausen wieder fit. Aidonis gehörte zuletzt am 22. Dezember bei der Heimniederlage gegen den FC Schalke zum Profikader. Vier Tage zuvor stand der 17-jährige in Wolfsburg gar als Rechtsverteidiger in der Startelf von Markus Weinzierl. 

Auch im Training der Profis mischten die beiden munter mit. Dem ist nun nicht mehr so - sie trainieren wieder bei der U19 des VfB.

Beide bekommen in der U19 mehr Spielpraxis 

Angesprochen auf deren Situation sagte Trainer Markus Weinzierl auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen Fortuna Düsseldorf: "Beide sind bei der ersten Mannschaft in Gedanken mit dabei. Jetzt haben wir wieder viele gesunde Spieler. Die Jungs brauchen natürlich auch Spielpraxis." Mit einem Lächeln fügte der 44-jährige hinzu: "Und vor allem haben wir entschieden, dass sie ab und zu auch mal in die Schule gehen müssen." Die Türe zu den Profis ist trotzdem nicht geschlossen, wie Weinzierl anmerkte: "Situativ sind beide jederzeit wieder oben mit dabei."

Dajaku und Aidonis werden also mit ziemlicher Sicherheit am Samstag um 13 Uhr beim 1. FC Heidenheim für die VfB-U-19 auf dem Platz stehen. Das Team von Trainer Nico Willig führt die Tabelle aktuell als souveräner Tabellenführer an. Heidenheim steht auf dem siebten Tabellenplatz. Dajaku gelangen in dieser Saison bereits sieben Treffer und zwei Vorlagen in 14 Einsätzen für die U19.


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