Ellwangen LKW umgekippt: 20.000 Liter Milch ausgelaufen

Symbolbild. Foto: ZVW/Benjamin Büttner

Ellwangen.
Ein 38-jähriger Lkw-Fahrer befuhr am Sonntagmorgen die A7 in Richtung Ulm. Gegen 5.50 Uhr kam der mit 24.000 Liter Milch beladene Sattelzug kurz nach dem Virngrundtunnel, aus noch nicht geklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab ins feuchte Gras. Hierbei verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, schleuderte quer über die Fahrbahn und kollidierte mit der Mittelleitplanke. Anschließend kippte der Sattelzug auf die rechte Seite um und blieb quer auf der gesamten Richtungsfahrbahn Ulm, inklusive Seitenstreifen liegen.

In Fahrtrichtung Ulm war die Autobahn sofort gesperrt. Die wartenden Fahrzeugführer wurden über die Baustelle am Virngrundtunnel ausgeleitet. Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Führerhaus befreien und blieb unverletzt.

Aus dem stark beschädigten Auflieger traten insgesamt circa 20.000 Liter Milch aus. Des Weiteren wurde die Ölwanne der Sattelzugmaschine aufgerissen und mehrere Liter Öl traten aus. Das Öl/Milchgemisch verteilte sich nicht nur auf der Richtungsfahrbahn Ulm, sonder auch auf der Gegenrichtung, in Richtung Würzburg. Bis zum Ende der Reinigungsarbeiten kam es auch in Fahrtrichtung Würzburg daher zu Behinderungen. Die umfangreichen Bergungsarbeiten dauerten insgesamt bis 12.30 Uhr an.

Außer sechs Streifenwagen waren vor Ort auch der Rettungsdienst aus Dinkelsbühl und die Feuerwehr aus Ellwangen im Einsatz. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf mindestens 200.000 Euro.

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