Endspurt bis zur Gartenschau Baustellen in Rommelshausen im Zeitplan

Auf diese Baustelle in der Karlstraße haben viele Ältere und Gehbehinderte gewartet. Foto: ZVW/Gaby Schneider

Kernen-Rommelshausen. Die vielen Projekte kurz vor Beginn der Remstal-Gartenschau bringen die Mitarbeiter des Bauamts ins Schwitzen. Leiter Peter Mauch ist aber zuversichtlich, dass sich der Einsatz lohnt: „Die Hauptbaustellen liegen im Plan.“ Das gilt auch für die Karlstraße, deren Neugestaltung Mitte April abgeschlossen sein soll.

Für Kernener Kinder, die den Berufswunsch Baggerfahrer hegen, gab es in den zurückliegenden Faschingsferien ein breites Angebot an Baustellen, an denen sich ein spannender Nachmittag im Freien verbringen ließ. In Rommelshausen ist die öffentliche Hand zur Zeit besonders aktiv: hinterm Bürgerhaus, am Ortseingang, beim Bahnhof in der Ortsdurchfahrt ...

Das nervt nicht nur den ein oder anderen Anwohner oder Autofahrer, es bringt auch die Mitarbeiter im Kernener Bauamt ganz schön ins Schwitzen. Die sind schließlich dafür verantwortlich, dass der Endspurt zur Gartenschau innerhalb der vorgegebenen Zeit gelingt. Bauamtsleiter und Beigeodneter Peter Mauch bestätigte unserer Zeitung: „Die Leute schrubben ordentlich Überstunden, vor allem der Tiefbau.“

Endlich wird der Weg barrierefrei

Das Engagement im Rathaus wie auf der Straße scheint sich zu lohnen: Sogar etwas früher als geplant soll das jüngst begonnene größere Projekt, die Umgestaltung der Karlstraße in Rommelshausen, bis Mitte April fertiggestellt sein. Dort ist die Firma Benignus mit Straßen-, Pflaster und Landschaftsarbeiten beschäftigt, Schlosserarbeiten erledigt die Firma Deihle Metallbau aus Waiblingen. Seit Jahren kritisieren hier vor allem Ältere und Gehbehinderte die mangelnde Barrierefreiheit des Fußgängerwegs entlang der Karlstraße. Wer beispielsweise mit einem Rollator oder im Rollstuhl unterwegs ist, für den ist die steile Rampe kaum zu bewältigen. Wer einen Kinderwagen schiebt, braucht entweder kräftige Arme oder viel Schwung. Die 27 Prozent Steigung weichen nun einem gut begehbaren Weg, der nur noch 2,1 Prozent Gefälle haben soll. Auch der Bereich der Längsparkplätze an der Karlstraße wird neugestaltet. Der Übergang zum Gehweg wird nivelliert, es entsteht ein barrierearmes drei Zentimeter hohes Niederbord. Die Fußgängerquerung an der Karlstraße erhält eine Nullabsenkung sowie taktile Elemente für Sehbehinderte. Gleiches gilt für die Bordsteine an der Lortzingstraße.

Schreibwarengeschäft und Post müssen jederzeit zugänglich sein

Der Verkehr wird durch die Baumaßnahme bislang kaum beeinträchtigt, und auch Fußgänger kommen noch ohne größere Probleme an den Arbeitern vorbei. „Wir müssen dafür sorgen, dass das Schreibwarengeschäft und die Post jederzeit zugänglich sind“, sagt Peter Mauch.

Hauptbaustellen im Plan

Andernorts sind die Beeinträchtigungen größer, etwa bei der Großbaustelle am Rommelshausener Ortseingang, der im Zuge der Ansiedlung der Firma Kälte-Fischer umgestaltet wird. Noch immer wird der Verkehr hier von einer Baustellenampel reguliert, die viele Autofahrer zu einem Päuschen zwingt. Trotz des Zeitdrucks bis zur Remstal-Gartenschau gibt sich Peter Mauch optimistisch: „Im Februar sind wir gut weitergekommen. Die Hauptbaustellen sind im Plan.“ Das gelte auch für den Bürgergarten und den Schlosspark in Stetten, die als Veranstaltungsorte höchste Priorität besitzen.

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