"Er muss kapieren, worum es geht" Pablo Maffeo bekommt eine zweite Chance

Trainer und Sportvorstand wollen dem spanischen U-21-Nationalspieler eine zweite Chance geben. Foto: Palmizi / ZVW

Stuttgart. Nachdem der VfB Stuttgart den wechselwilligen Pablo Maffeo nicht los bekommen hat, soll der junge Spanier langsam wieder in Team und Training integriert werden. Der mit zehn Millionen Euro Ablöse einstige Rekordzugang der Schwaben war in den vergangenen Tagen von Präsident Wolfgang Dietrich, Sportvorstand Michael Reschke und Trainer Markus Weinzierl scharf kritisiert worden, bekommt jetzt aber eine zweite Chance.

Im Trainingslager in La Manga war Maffeo negativ aufgefallen, verpasste wie seine Teamkollegen Donis und Sosa einen Termin. Zudem fremdelt der 21-Jährige immer noch mit seiner neuen sportlichen Heimat. Auch in der Mannschaft ist der spanische U-21-Nationalspieler wegen seiner fehlenden Leistungsbereitschaft offenbar nicht gut gelitten. Maffeo stehe "komplett quer im Stall", sagte VfB-Präsident Dietrich. "Ich habe das ganz lange intern gehalten alles. Aber wenn ich merke, dass es nicht fruchtet, dann muss man auch offen und ehrlich seine Meinung sagen dürfen", erklärte Markus Weinzierl am Donnerstag.

Mit deutlichen Worten hatte er nach dem misslungenen Rückrundenauftakt gegen den FSV Mainz 05 (2:3) öffentlich Kritik an Maffeos Leistungsbereitschaft geübt. "Da bin ich ehrlich, dass er mir zu wenig macht." Die Verantwortlichen spielten mit dem Gedanken, den wechselwilligen Spanier zu verleihen – was letztlich aber an den finanziellen Rahmenbedingungen scheiterte. Einige spanische Clubs waren interessiert, jedoch konnte keine Einigkeit erzielt werden. Bereits am Donnerstag soll es nun ein erstes Gespräch mit Maffeo gegeben haben.

Trainer und Sportvorstand wollen dem spanischen U-21-Nationalspieler eine zweite Chance geben. „Pablo ist heftig abgestraft worden“, sagte Michael Reschke der Bild-Zeitung, „jetzt bekommt er von allem Beteiligten die Chance für einen Neustart.“ Und Trainer Weinzierl ergänzte: „Ich habe nichts gegen den Burschen. Auch im persönlichen Dialog nicht. Aber er muss kapieren, worum es geht. Dann ist er herzlich willkommen."


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