Events und Sehenswürdigkeiten Unsere Tipps zur Remstal-Gartenschau

Symbolbild. Foto: Authentic Studios

So viele Veranstaltungen, so eine Menge Events, so viele Sehenswürdigkeiten. Ab Samstag gibt es so viel zu schauen in den 16 Städten und Gemeinden von Remseck bis Essingen. Es kann einem ganz schwindlig werden, wo und wann wir mit der Entdeckung des unendlichen Gartens beginnen sollen. Redakteurinnen und Redakteure der Waiblinger Kreiszeitung, der Schorndorfer Nachrichten und der Gmünder Tagespost haben ihre Favoriten gefunden und stellen sie vor.


Böbingen: Park am alten Bahndamm

Böbingens Park am alten Bahndamm besticht durch seine Vielfältigkeit. Besucher können an Blumenbeeten und Insektenhotels flanieren, dem Gluckern des Klotzbachs lauschen oder durch den Fichtenwald spazieren. Wer es aktiver mag, kann sich bei Boule oder Beachvolleyball austoben. Nicht zu vergessen der große Veranstaltungsbereich samt Bühne und Essstationen.

Wo? Der Park liegt Richtung Heubach, gleich hinterm Rewemarkt.

Wann? Täglich.

David Wagner, Redakteur bei der Gmünder Tagespost


Essingen: Wo die Rems entspringt

Mit seiner Remsquelle ist Essingen Ausgangspunkt für die Remstal-Gartenschau. Die mystische Quelle plätschert etwas abseits der Landesstraße 1165 zwischen Essingen und Lauterburg. Die Station „weiße Treppe“ bildet vis-à-vis den Einstieg zur Quelle und zum Remswanderweg. Parkmöglichkeiten sind ausgeschildert.

Wo? Landesstraße 1165 zwischen Essingen und Lauterburg, der Weg ist ausgeschildert.

Wann? Zu jeder Tag- und Nachtzeit.

Jessika Preuschoff, Gmünder Tagespost


Fellbach: Zur Venus vom Hohlen Fels

Wer wissen will, wie alles kam, das mit der Natur und das mit der Kultur, der muss in die Alte Kelter zur Triennale Kleinplastik. Im Zentrum der Schau „40 000 – ein Museum der Neugier“ stehen Nachbildungen aus unserem Jurassic Park auf der Alb. Es geht um die ältesten Kunstwerke der Menschheit, etwa um die Venus vom Hohlen Fels, 40 000 Jahre alt. Ein Symbol der Fruchtbarkeit wie auch der Schöpferkraft des Menschen.

Wo? Alte Kelter Fellbach, Untertürkheimerstraße 33.

Wann? Ab 1. Juni von Dienstag bis Sonntag geöffnet.

Jörg Nolle, Redakteur Zeitungsverlag Waiblingen


Kernen: Herzogliche Kugelbahn

Pop-Konzerte und Star-Comedians im Stettener Schlosspark hin oder her – mich zieht’s hinauf zur Herzoglichen Kugelbahn. Am Sängerheim über Stetten lassen sich aus einem Automaten bunte Holzkugeln ziehen (50 Cent pro Kugel), dann kann der Spaß beginnen. Die Bahn zieht sich mehr als einen Kilometer lang hinab zum Klettergarten.

Wann? Große Eröffnungsfeier am 26. Mai, 12 Uhr.

Wo? Der Weg zum Sängerheim: über die Steigstraße in die Weinberge, nach der scharfen Rechtskurve den zweiten Abzweig nach links, oben nach rechts am Waldrand entlang.

Sebastian Striebich, Redakteur der Waiblinger Kreiszeitung


Korb: Köpfe am Korber Kopf

Der Ausblick vom Korber Kopf ins Remstal ist herrlich. Wenn die Gartenschau begonnen hat, kommen auch Kunstfreunde auf ihre Kosten. Wer den Bildhauern bei ihrer Arbeit für „Köpfe am Korber Kopf 13“ über die Schultern schauen möchte, hat dazu kommende Woche bis Freitag die Gelegenheit. Der Skulpturenpfad selbst lässt sich dann ein ganzes Jahr lang bewandern.

Wo? In den Weinbergen am Korber Kopf. Zugang über den Hanweiler Sattel

Wann? Täglich.

Keziban Bitek, Volontärin bei der Waiblinger Kreiszeitung


Lorch: Grüne Insel der Ruhe

Der Kirchhof der Lorcher Stadtkirche hatte schon vor der Remstal-Gartenschau seinen Charme. Jetzt können Besucher ein Labyrinth durchschreiten, auf dem Abendmahltisch eine Botschaft hinterlassen oder einfach diese Insel der Ruhe inmitten der Stadt genießen.

Wo? Stadtkirche Lorch, Kirchstraße 28, Parkplätze gibt’s rundum oder auf dem P&R-Parkplatz am Bahnhof.

Wann? Täglich.

Anja Müller, Redakteurin bei der Gmünder Tagespost


Mögglingen: Der Garten der Stille

Der „Garten der Stille“ in Mögglingen ist einer von vielen ehrenamtlich angelegten Gärten und lädt an 30 Stationen mit kreativen Kunstwerken zum Nachdenken ein. Für alle, die es ruhiger mögen und die sehen wollen, wie schön Mögglingen abseits der alten B 29 ist.

Wo? Von der Ortsdurchfahrt Mögglingen in die Kirchstraße. Der Eingang zum Garten ist vor der Kirche rechts.

Wann? Täglich.

David Wagner, Redakteur bei der Gmünder Tagespost


Plüderhausen: Theater unter freiem Himmel

Plüderhausen ist zu Recht stolz auf seine drei Theater – und zeigt das während der Gartenschau mit einem Open-Air-Theaterprogramm. Passend zum 200. Geburtstag von Jacques Offenbach bringen Silke Zech und Uli Lutz seinen Einakter „66“ und französisches Flair auf die Bühne. Ulrich deVeer hat die Komödie des deutsch-französischen Komponisten über den Traum vom großen Lottogewinn musikalisch überarbeitet, Wolfgang Kammer Hand an den Text gelegt. Dazu wird ein französisches Fest veranstaltet. Silke Zech singt berühmte Chansons, es gibt Wein und Leckereien aus unserem Nachbarland.

Wann? Erstmals zu sehen ist „66“ am Donnerstag, 20. Juni, ab 20 Uhr, weitere Termine: 22. Juni; 27. Juni.; 4. Juli; 6. Juli; 19. Juli; 20. Juli; 1. August; 2. August; 3. August.

Wo? Bei gutem Wetter im Freien bei ART5, Hauptstraße 11, bei schlechtem im Theaterbrettle. Karten gibt’s für 13 Euro (9 Euro ermäßigt).

Mathias Ellwanger, Redakteur bei den Schorndorfer Nachrichten


Remseck am Neckar: Dundu, der leuchtende Riese

Ein Feuerwerk mit Musik ist was ganz Wunderbares. Vor allem am Fluss, in dem sich die Lichter spiegeln. Aber am Freitag, 12. Juli, wird der Neckarstrand in Neckarrems, an den die Besucher mit Picknickkorb und Decke eingeladen sind, außerdem noch von einer magischen Figur besucht: Dundu, der leuchtende Riese, diese fünf Meter hohe Figur, die von einem Team von Puppenspielern bewegt wird, kommt. Der Eintritt ist frei, gebeten wird nur um gute Laune. Traumhaft! Musikfeuerwerk mit Dundu.

Wann? Freitag, 12. Juli, 17 Uhr.

Wo? Neckarrems, Am Neckarstrand 1.

Pia Eckstein, Redakteurin Zeitungsverlag Waiblingen


Remshalden: Aussichtspunkt Steinfelsen

Von der Grunbacher Dionysiuskirche über viele Stufen und Stäffela hoch zum Aussichtspunkt Steinfelsen: Wer es gemütlicher mag, kann auch den Geologischen Pfad durch die Weinberge gehen. Und dann die versteckte Blütenpracht der Trockenwiesen, das Gewusel im Ameisenhaufen oder einfach die Ruhe und Aussicht genießen.

Wo? Ausgangspunkt für den Spaziergang ist die Dionysiuskirche in Grunbach, Kirchplatz 4.

Wann? Täglich.

Karin Eckstein, Redaktionssekretärin bei den Schorndorfer Nachrichten


Schorndorf: Gartenschau heißt Spielplatzglück

Die Bienen am Straßenrand, die dicke Remsi auf dem Wochenmarkt, inzwischen fertiggestellte Straßenbaustellen sowie die Eintrittskarten auf der heimischen Kommode - all diese Indizien machen ein kleines Mädchen bei uns zu Hause ziemlich glücklich. Das heißt nämlich: Die Spielplätze der Innenstadt sind bald wieder verfügbar. Gartenschau heißt Spielplatzglück. Besonders die Tunnelrutschen, die Klettergelegenheiten und die hölzernen Nester in luftigen Höhen werden heiß ersehnt.

Wo? Spielplatz am Schloss an der Ecke Burgstraße/Friedensstraße, Spielplatz im Stadtpark an der Ecke Gmünder Straße/Theodor-Körner-Straße.

Wann? Täglich.

Michaela Kölbl, Redakteurin bei den Schorndorfer Nachrichten


Schwäbisch Gmünd: Talk im Kirchenboot

Zur Remstal-Gartenschau legt am Remsstrand im Gmünder Remspark ein Kirchenboot an. Vertreter der Kirchen laden dort Gäste zum Gespräch. Interviewt werden in diesem schwimmenden Gotteshaus Personen des öffentlichen Lebens. Wie SPD-Chef Andreas Stoch. Oder die Europaabgeordnete Dr. Inge Grässle. Oder ...

Wo? Remspark in Gmünd, Lorcherstraße 1.

Wann? Die Termine und Gäste gibt’s auf www.talk-im-boot.de. Den Auftakt macht am Montag, 13. Mai, 16 Uhr, Cordula Reichert vom Weltladen Schwäbisch Gmünd. Ihr Gesprächspartner ist Kuno Kallnbach.

Michael Länge, Redaktionsleiter und Mitglied der Chefredaktion bei der Gmünder Tagespost


Urbach: Vernissage der Skulpturenachse

Während der Gartenschau stellt Urbach die Kunst in den Mittelpunkt, genauer gesagt in die neue Urbacher Mitte II. Dort werden auf der Skulpturenachse entlang des „grünen Bandes“, das sich vom Urbacher Marktplatz in Richtung Gänsberg bis zum Urbacher Friedhof erstreckt, acht Künstler aus dem süddeutschen Raum (darunter Christoph Traub und Heike Endermann) je eine Großskulptur aus Holz, Metall oder Stein ausstellen.

Wann? Vernissage ist am Freitag, 17. Mai, um 19 Uhr.

Wo? Urbacher Mitte II. Zeitgleich werden im „Museum am Widumhof“ (Mühlstraße 11) Kleinplastiken der teilnehmenden Künstler ausgestellt. Ende August folgt dann noch ein Bildhauersymposium, bei dem weitere Skulpturen entstehen, die dauerhaft in Urbach verbleiben.

Barbara Pienek, Redakteurin bei den Schorndorfer Nachrichten


Waiblingen: Gartenzwerge und ein Remsstrand

Hiermit oute ich mich als großen Fan der Gartenschau. Nicht nur, weil ich Blumen liebe und gern feiere. Jetzt können Kinder an den neuen Remsterrassen und am Remsstrand unterhalb der Waiblinger Stadtwerke planschen und Erwachsene die Natur genießen. Abgesehen davon ist für mich die Ausstellung „Klassentreffen“ von Ottmar Hörl ein Höhepunkt in Waiblingen. Der Herr der skurrilen Gartenzwerge präsentiert seine Kultobjekte eine Woche lang auf der Kleinen Erleninsel. Unser heimischer Garten wird bereits von einem knallroten Erdmännchen und einem goldenen Zwerg mit Stinkefinger bevölkert. Kann gut sein, dass nach der Ausstellung ein weiterer kleiner Kerl dazukommt. Der Erlös aus dem Verkauf der rund 500 Skulpturen kommt der Stiftung „LebensZeit“ zugute.

Wann? Highlight-Woche 1. bis 10. Juni.

Wo? Kleine Erleninsel.

Jutta Pöschko-Kopp leitet die Lokalredaktion Waiblingen


Weinstadt: Paul Potts Arie „Nessun dorma“

Mit seiner Version der Arie „Nessun dorma“ hat er Millionen berührt: Weltstar Paul Potts tritt am Freitag, 7. Juni, von 20 Uhr an in den Großheppacher Mühlwiesen auf (Brückenstraße). Sie liegen direkt an der Rems und sind die schönste Freilicht-Bühne, die Weinstadt zu bieten hat. Tipp: nicht mit dem Auto kommen. Die Stadt will rund 1000 Tickets verkaufen, da droht vor Ort akuter Parkplatzmangel.

Wann? Freitag, 7. Juni, 20 Uhr.

Wo? Großheppacher Mühlwiesen, Brückenstraße.

Bernd Klopfer, Redakteur für die Stadt Weinstadt


Winterbach: Renaturierung der Rems

Dieses Projekt ragt aus allem heraus. Es ist zwar streng genommen kein Gartenschau-Projekt, aber die Schau hat den Weg bereitet. Der Umbau der Rems auf 1,1 Kilometern Länge ist ein Gewinn für den Naturschutz. Zugleich ist der Flussabschnitt im Westen Winterbachs DAS neue Ausflugsziel im Remstal, besonders für Familien. Nirgendwo sonst können Kinder so direkt die Rems erleben.

Wo? Remstalradweg vom westlichen Ortsrand Winterbach in Richtung Remshalden.

Wann? Täglich.

Reinhold Manz, Redakteur bei den Schorndorfer Nachrichten


Mehr zur Gartenschau

Am Eröffnungswochenende werden zahlreiche Veranstaltungen angeboten. Wir geben zehn Tipps.

Wer macht eigentlich was? Hier geht's zur Gartenschau-Übersicht.

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