Ex-Profi des VfB Stuttgart Wird Andreas Hinkel Co-Trainer bei Spartak Moskau?

Andreas Hinkel. Foto: ZVW/Gabriel Habermann (Archiv)

Moskau. „Mein Plan ist ganz klar, wieder als Trainer zu arbeiten. Das ist das, was mir am meisten Spaß macht.“ Diese Worte hatte der ehemalige VfB-Profi und Nationalspieler Andreas Hinkel erst vor wenigen Wochen gesagt. Und jetzt hat der 37-Jährige offenbar einen neuen Arbeitgeber gefunden.

Gemeinsam mit Domenico Tedesco, dem Ex-Trainer des FC Schalke 04, soll Hinkel einen Vertrag beim zwölfmaligen russischen Meister Spartak Moskau unterschreiben. Tedesco als Chef-, Hinkel als Co-Trainer. Das berichtet die Bild-Zeitung. Beide werden laut dem Bericht am Montagnachmittag offiziell vorgestellt. Der russische Rekordmeister hatte in der Liga zuletzt fünf Niederlagen kassiert und sich von Trainer Oleg Kononow getrennt. Aktuell rangiert das Team auf dem 12. Tabellenplatz.

14 Jahre im Trikot des VfB Stuttgart 

Hinkel hatte im Sommer ein Angebot, als Assistent bei der U21 des VfB zu arbeiten, abgelehnt. „Co-Trainer der zweiten Mannschaft in der fünften Liga habe ich nicht als meinen nächsten Schritt gesehen“, sagte er Anfang Juni 2019. „Ich will nicht irgendeinen Job, nur weil ich hier mal gespielt habe. Sondern weil man von meiner Arbeit überzeugt ist. Wenn man das nicht ist, ist es besser, getrennte Wege zu gehen.“ Hinkel, der gemeinsam mit seiner Frau und den vier Kindern in Winnenden lebt, trug als Spieler insgesamt 14 Jahre das Trikot des VfB Stuttgart, dabei 162-mal in der Bundesliga. In seiner Jugend kickte er für den TSV Leutenbach und wechselte 1992 im Alter von zehn Jahren zum VfB Stuttgart.  

Schottischer Meister mit Celtic Glasgow

Der Abwehrspieler gehörte zu den „Jungen Wilden“, die 2003 Vizemeister wurden. 2006 beschloss Hinkel, eine neue Herausforderung anzunehmen, und wechselte nach Spanien zum FC Sevilla. Mit dem FC Sevilla gewann er 2007 den UEFA-Pokal. 2008 wechselte der Abwehrspieler zu Celtic Glasgow und wurde mit Celtic Schottischer Meister.

2011 kehrte Hinkel noch einmal in die Bundesliga zurück und schnürte für eine Saison die Kickschuhe für den SC Freiburg. Im September 2012 beendete er seine Karriere und schlug anschließend eine Trainerlaufbahn ein, die ihn jetzt also offenbar in die russische Millionenmetropole führt.


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