Fakten, Statistiken, Historisches Als VfB-Stürmer Asano zum Derbyhelden wurde

War beim letzten Derbysieg 2007 mit einem Doppelpack der "Man of the Match": VfB-Stürmer Takuma Asano. Foto: ZVW/Benjamin Büttner (Archiv)

Stuttgart.
Über viele Jahre hinweg duellierten sich der VfB Stuttgart und der Karlsruher SC in den unterschiedlichsten deutschen Spielklassen – am kommenden Sonntag (13.30 Uhr/ZVW-Liveticker) treffen beide Teams zum dritten Mal in der 2. Liga aufeinander. In unserer Übersicht haben wir Fakten, Statistiken und Historisches zum Derby zusammengestellt.

Heimstarker VfB: Wenn der Karlsruher SC zum Gastspiel an den Neckar kommt, muss den VfB-Fans nicht Angst und Bange werden: Die Schwaben gewannen die letzten zehn Heimspiele allesamt. Der letzte Punktgewinn des KSC in Stuttgart datiert aus dem Jahr 1990 (damals ein 2:2). Tamas Hajnal: Auf einen Dreier gegen die Schwaben warten die Gäste-Fans bereits seit zwölf Jahren: Am 02. September 2007 erzielte Tamas Hajnal (ehemals VfB) das goldene Tor zum 1:0-Heimsieg des Karlsruher SC. - Bei diesen Zahlen verwundert es kaum, dass auch die Gesamt-Statistik aller Erstligaduelle deutlich für den VfB spricht: Bei 44 Duellen gab es 28 Siege für die Schwaben, nur achtmal ging der KSC als Sieger vom Platz.

55 Jahre: Der letzte Auswärtssieg der Badener beim VfB liegt sogar fast 54 Jahre zurück – damals noch in der Beletage des deutschen Fußballs. Am 13. Februar 1965 gewann der KSC mit 2:1 im Stuttgarter Neckarstadion. Im Anschluss folgten allerdings 19 Heimsiege des VfB – bei nur zwei Unentschieden.

Tor des Monats: VfB-Stürmer Fredi Bobic (heute Sportvorstand bei Eintracht Frankfurt) durfte im letzten Spiel der Saison 1995/1996 gleich zwei Treffer gegen den Karlsruher SC bejubeln – darunter ein Tor per Fallrückzieher (12.), das anschließend zum Tor des Monats gekürt wurde.

Derbyheld Asano: Im Unterhaus des deutschen Fußballs trafen beide Teams bislang erst zweimal aufeinander: Beide Duelle konnte der VfB für sich entscheiden. In der Saison 2016/17 gewann der VfB unter Trainer Hannes Wolf zuhause mit 2:0, im Karlsruher Wildpark mit 3:1. In der heimischen Arena wurde der Japaner Takuma Asano mit seinem Doppelpack zum Matchwinner für die Schwaben. Kurioser Randaspekt: Asano, der die Haare inzwischen blond trägt und die Kickschuhe für Partizan Belgrad schnürt, erzielte drei seiner vier Treffer im VfB-Trikot gegen den KSC. 65 Kilometer: Auch durch die geografische Nähe - lediglich 65 Kilometer trennen beide Stadien - gibt es auf beiden Seiten einige Akteure, die eine Vergangenheit beim Gegenüber haben. Aufseiten der Karlsruher sind das Torhüter Benjamin Uphoff, Mittelfeldstratege Marvin Wanitzek sowie die Innenverteidiger David Pisot und Alexander Groiß. Bei den Schwaben haben Neuzugang Philipp Förster und Coach Tim Walter eine KSC-Vergangenheit.

Kopfballstarke Karlsruher: Der KSC konnte in der laufenden Spielzeit bereits acht Treffer nach Eckbällen erzielen. Ligabestwert! 

Schwabe in Baden: Alois Schwartz, aktuell Trainer beim KSC, ist in Nürtingen geboren und hat bereits als Spieler der Stuttgarter Kickers einige Derbys gegen den VfB gespielt. Ein Erfolg sprang für den Schwaben nie heraus: In zehn Jahren verlor er alle vier Partien gegen den Stadtrivalen.


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