Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon App des Umweltbundesamtes zeigt Luftqualität an

Mit der App "Luftqualität" kann man die Luftqualität in der Umgebung prüfen. Foto: Umweltbundesamt

Dessau-Roßlau. Mit der App "Luftqualität" stellt das Umweltbundesamt (UBA) Messwerte von über 400 Luftmessstationen aus ganz Deutschland zur Verfügung. Angegeben werden stündlich aktualisierte Werte für Feinstaub, Ozon und Stickstoffdioxid. Die App ist seit Dienstag kostenlos für iOs und Android erhätlich.

Ein Luftqualitätsindex ist in fünf Klassen eingeteilt und soll nach Angaben des Amtes auf einem Blick zeigen, wie belastet oder unbelastet die Luft an einer Messstation ist. Er wird aus den einzelnen gemessenen Schadstoffkonzentrationen zusammen gesetzt, wobei der Schadstoff mit der schlechtesten Einzelbewertung das Gesamtergebnis bestimmt . Je nach Indexwert werden dazugehörige Verhaltenstipps angeboten. So steht türkisblau für "sehr gut", hellrot für "schlecht" und dunkelrot für "sehr schlecht". 

So wird bei Stufe gelb, "mäßige Qualität", davon abgeraten, anstregende körperliche Aktivitäten im Freien auszuüben. Zwar seien kurtfristige Auswirkungen auf die Gesundheit sehr unwahrscheinlich, allerdings könnten langfristige Folgen nicht ausgeschlossen werden. Die Empfehlungen gelten allerdings nur für die unmittelbare Nähe der Vekehrsstation.

Die Daten der Messstationen lassen sich auch filtern nach Art der Messstation und Messwert. 

Auch der Empfang von Warnhinweisen kann laut Umweltbundesamt eingestellt werden, um bei schlechter Luftqualität schnell informiert zu sein. Gleichzeitig zum Launch hat das UBA auch sein Luftdaten-Webportal weiterentwickelt.

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