Für rund 4000 Euro Stadt Weinstadt hat Radrundweg erneuert

Die Beschilderung der Radwege war lange in einem schlechten Zustand. Foto: Stadt Weinstadt/Holger Niederberger

Weinstadt. Streuobstwiesen, Kirchen, schöne Fachwerkhäuser: Das alles bekommen jene zu sehen, die die Weinstädter Radrundtour absolvieren. Die Stadt hat die 240 Schilder auf der rund 25 Kilometer langen Strecke komplett erneuert, inklusive eines neuen Logos – und dafür rund 4000 Euro investiert.

Dass der Rundweg von Radlern in beide Richtungen befahren werden kann, ist relativ neu. Rita Banzhaf, bei der Stadt Weinstadt für den Radverkehr zuständig, weiß, dass die bisherige Route in Beutelsbach immer durch die Buhlstraße lief – und die ist bekanntlich eine Einbahnstraße. Deshalb wurde die neue Strecke kurzerhand in die Stiftstraße verlegt, was noch den Nebeneffekt hat, dass die Leute am Württemberg-Haus vorbeikommen.

Das aufwendig sanierte alte Rathaus von Beutelsbach ist nicht nur von außen ein Blickfang, sondern informiert als Museum auch über den Aufstand des Armen Konrads sowie die Wiege Württembergs und bietet darüber hinaus regelmäßig Sonderausstellungen. Die Tour richtet sich im Grunde an alle, die Weinstadt von seinen schönsten Seiten entdecken wollen – und das alles bei einem durchschnittlichen Schwierigkeitsniveau, wie Rita Banzhaf versichert. „Da sind keine großen Steigungen drin.“

Die Beschilderung war lange in einem schlechten Zustand

Die Beschilderung für den Weg ist nun seit kurzem abgeschlossen. Es ist das Ergebnis von zwei Jahren Arbeit, bei der Rita Banzhaf auch jene Bürger beteiligt hat, die beim Radverkehrsforum der Stadt teilgenommen haben. Der Handlungsbedarf war damals groß, da zwischen Anspruch und Wirklichkeit eine Lücke klaffte. So hieß es in der alten Broschüre, dass eine genaue Ausschilderung die Wegefindung einfach mache. GOL-Stadträtin Ina Steiner machte damals beim Radverkehrsforum im Kurt-Dobler-Saal deutlich, dass dies spätestens ab Strümpfelbach nicht mehr stimmte. Deshalb fuhr sie mit weiteren GOL-Kollegen die Strecke ab. Es zeigte sich, dass auch in Schnait und Großheppach die Schilder dürftig waren. Teilweise waren diese verblasst, verdeckt oder zu weit von der Straße entfernt. Jetzt, sagt Rita Banzhaf, ist alles überarbeitet. Sollte es dennoch eine Stelle geben, an der etwas noch verbessert werden kann, kann jeder Bürger sich direkt an sie wenden (Mail: r.banzhaf@weinstadt.de).


Aufs Handy laden

Auf www.weinstadt.de gibt es die neue Broschüre zur Radrundtour, auf der auch ein QR-Code enthalten ist – und mit dem kann sich jeder die Route aufs Handy laden.

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