Gehaltsverzicht beim VfB Stuttgart „Es gibt Signale aus der Mannschaft“

VfB-Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger. Foto: ZVW/Benjamin Büttner

Stuttgart.
Bayern München, Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen, Werder Bremen: Die Anzahl der Vereine, die sich in der Coronavirus-Krise mit ihren Profis auf einen Gehaltsverzicht geeinigt haben, wächst von Tag zu Tag. Auch beim VfB Stuttgart zeichnet sich eine solche Lösung ab. Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger hatte schon in der letzten Woche angekündigt, dass er bei diesem Thema „mit gutem Beispiel vorangehen wolle.“ Am Dienstagvormittag sagte er nun dem TV-Sender Sky: „Es gibt Signale aus der Mannschaft.“ Die Spieler haben laut Hitzlsperger begriffen, „was los ist“ und signalisiert, „dass sie ihren Teil dazu beitragen wollen.“

In welcher Größenordnung die Stuttgarter Profis auf Teile ihres Gehalts verzichten wollen, ist noch unklar. Bei vielen Bundesligaclubs – unter anderem Bayern, Dortmund und Leverkusen - verzichten die Kicker auf 20 Prozent ihrer monatlichen Bezüge. Der BVB spart dadurch nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag ein. Diese Summe werde "dabei helfen, den BVB als einen der größten Arbeitgeber Dortmunds während der Corona-Krise abzusichern und zu schützen", hieß es in der Erklärung des Bundesligazweiten. Auch die Verantwortlichen des Clubs sowie der Trainerstab schlossen sich den Sparmaßnahmen an.

  • Bewertung
    4
Der ZVW Morgen-Newsletter

Gut informiert in den Tag starten. Einfach kostenlos anmelden.

 

Heute in Ihrer Tageszeitung

Lust auf mehr?

Lesen Sie Ihre Zeitung immer und überall digital: Hier ePAPER-Angebote entdecken!