Geislingen Historisches Warenarchiv der WMF wird Kulturdenkmal

Historisches Warenarchiv der WMF wird Kulturdenkmal. Foto: Marijan Murat/Archiv Foto: dpa

Geislingen.
Von Kuchengabeln und Schnellkochtöpfen bis zu Büsten und Reiterstandbildern: Das historische Warenarchiv der Württembergischen Metallwarenfabrik (WMF) umfasst mehr als 11 000 Einzelstücke.Heute wird der Fundus mit Serien- und Einzelstücken aus der mehr als 150 Jahre währenden kunstgewerblichen und industriellen Produktion am Firmensitz in Geislingen an der Steige (Landkreis Göppingen) offiziell in das Denkmalbuch des Landes Baden-Württemberg aufgenommen.

Das Warenarchiv zählt damit zu den Kulturdenkmälern, die nach Einschätzung des Landesamtes für Denkmalpflege von besonderer Bedeutung sind und daher zusätzlichen Schutz verdienen. In dem Buch, das in digitaler Form geführt wird, sind bislang rund 9000 unterschiedlichste Bauten, Produkte und Einrichtungen erfasst.

Prunkstück der WMF-Sammlung ist eine 1913 fertiggestellte, sechs Meter hohe Nachbildung des Ostportals des Baptisteriums von Florenz, der sogenannten Paradiestür. Zu den bekanntesten Stücken des Warenarchivs gehören Haushaltsutensilien aus den 50er-Jahren wie Butterdosen, Bestecke und Eierbecher nach Entwürfen des Bauhaus-Schülers Wilhelm Wagenfeld (1900-1994) - darunter seine Salz- und Pfefferstreuer namens Max und Moritz.

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