Göppingen Abgelehnter Asylbewerber zündet sich in Landratsamt an

Göppingen. Am Landratsamt in Göppingen hat sich ein abgelehnter Asylbewerber am Dienstagmittag selbst angezündet.

Gegen 12.45 Uhr betrat der Mann, so die bisherigen Erkenntnisse der Polizei, das Landratsamt in Göppingen. Er sprach zwei Mitarbeiterinnen an und bat um Hilfe. Dabei zeigte er einen Ablehnungsbescheid für sein Asylverfahren vor. Die Mitarbeiterinnen sicherten ihm Hilfe zu. Dennoch wurde der Mann aggressiv.

Mitarbeiter greift ein

Er zog eine Flasche aus seinem Rucksack und übergoss sich mit einer Flüssigkeit. Sofort brachten sich die Mitarbeiterinnen in Sicherheit. Gleich darauf ging der Mann in Flammen auf. Ein anderer Mitarbeiter sah das. Er handelte geistesgegenwärtig. Mit den Handtüchern eines Putzwagen erstickte der Zeuge die Flammen.

Der 35-Jährige hatte dennoch bis dahin schwere Brandverletzungen erlitten. Der Rettungsdienst brachte den Iraner mit dem Hubschrauber in eine Klinik. Die Kriminalpolizei nahm sofort die Ermittlungen auf. Notfallseelsorger kümmerten sich um die betroffenen Mitarbeiter des Landratsamts.

Neben Polizeikräften waren Notarzt, Rettungswagen und ein Hubschrauber der Luftrettung im Einsatz. 

Der Mann ist inzwischen außer Lebensgefahr.

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