"Haben es in der Hand" Kabak und Co. sorgen beim VfB für Hoffnung

Sprung ins Glück: Ozan Kabak traf gegen Hannover zweimal per Kopf. Foto: Büttner/ZVW

Stuttgart. Dank des 5:1 gegen Hannover bleibt die Hoffnung des VfB Stuttgart auf den Klassenverbleib am Leben. Maßgeblichen Anteil daran haben die Winter-Neuzugänge.

Bei aller Enttäuschung über sein Aus vor wenigen Wochen dürfte sich Ex-Manager Michael Reschke über diesen Erfolg des VfB Stuttgart besonders gefreut haben. Denn am 5:1 gegen Hannover 96 besitzt auch der ehemalige Sportvorstand einen nicht unwesentlichen Anteil. Mario Gomez, Steven Zuber und Ozan Kabak sorgten mit ihren Toren für den ersten VfB-Erfolg nach zuvor acht sieglosen Partien - alles Spieler, die Reschke verpflichtet hat. Und vor allem die erst vor wenigen Wochen geholten Zuber und Kabak machen den Schwaben nicht nur wegen ihrer Doppelpacks Hoffnung im Kampf um den Verbleib in der Fußball-Bundesliga.

Hitzlsperger über Kabak: "Ich bin erstaunt, wie weit er schon ist"

"Wahnsinn. Der ist so abgeklärt für sein Alter. Ich bin erstaunt, wie weit er schon ist", sagte Reschkes Nachfolger Thomas Hitzlsperger über den erst 18-jährigen Kabak. Der Rekordtransfer des VfB war der letzte von Reschke geholte Spieler und überzeugt seitdem genauso wie die anderen Wintertransfers Alexander Esswein und Zuber.

Gomez war bereits ein Jahr zuvor zum VfB zurückgekehrt. "Ich fühle mich wohl in Stuttgart", sagte der von 1899 Hoffenheim ausgeliehene Zuber nach seinem Doppelpack gegen Hannover. Im Kraichgau war er zuletzt nur Ergänzungsspieler gewesen. "Ich bin enorm dankbar, mein ganzes Potenzial zeigen zu können."

Darüber dürfte auch sein Trainer Markus Weinzierl froh sein. Eine Niederlage gegen Hannover hätte den 44-Jährigen wohl den Job gekostet. Gegen desolate Gäste bestätigte seine Mannschaft allerdings den positiven Trend der vergangenen Wochen. "Die Tendenz stimmt", lobte Weinzierl.

Stuttgart träumt von einer Überraschung bei Spitzenreiter Dortmund

Zwei Punkte trennen die Schwaben vom FC Augsburg auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz, vier Punkte sind es auf den FC Schalke 04 auf dem 14. Rang. Von noch größerer Bedeutung dürfte sein, dass der VfB dank des klaren Erfolgs nun fünf Punkte vor Hannover auf dem vorletzten Rang liegt. "Wir haben es in der eigenen Hand, in der Liga zu bleiben", sagte Weinzierl.

Das lässt die Stuttgarter sogar von einer Überraschung am kommenden Samstag (15.30 Uhr / ZVW-Liveticker) bei Spitzenreiter Borussia Dortmund träumen. Basis dafür könnten erneut die Neuzugänge sein. Esswein, Kabak und Zuber spielten sich nach ihrer Verpflichtung sofort in die Startelf und sorgen seitdem defensiv für Stabilität und offensiv für Schwung.

Vor allem die schnelle Integration des jungen Türken Kabak überrascht. "Er macht für sein Alter, das kann man in der Kürze der Zeit sagen, einen sehr konzentrierten und gar nicht abgehobenen Eindruck", sagte Kapitän Christian Gentner. Der Ex-Spieler von Galatasaray Istanbul sei "kein Spinner."


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