Hart umkämpftes 2:0 gegen Fürth Der VfB Stuttgart verteidigt die Tabellenführung

Die frühe Führung für den VfB: Daniel Didavi drückt den Ball über die Linie. Foto: Pressefoto Baumann

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat am Samstag mit einem hart erkämpften 2:0-Sieg im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth die Tabellenführung in der 2. Liga verteidigt. In einer intensiven Partie sorgten letztlich ein früher Treffer von Daniel Didavi (2. Minute) und ein spätes Tor von Philipp Förster (82.) für die Entscheidung zu Gunsten der Schwaben. Einziger Wermutstropfen: Mit Gregor Kobel, Gonzalo Castro und Nicolas Gonzalez mussten gleich drei VfB-Profis verletzungsbedingt ausgewechselt werden. 

Zumindest bis zum Spiel des Hamburger SV am Sonntag führt der VfB die Tabelle nun mit zwei Punkten vor dem nächsten Gegner Arminia Bielefeld an. VfB-Coach Tim Walter hatte seine Startformation im Vergleich zum 3:2-Erfolg in Regensburg lediglich auf einer Position verändert: Gonzalo Castro übernahm den Platz von Philipp Klement im rechten Mittelfeld. Zudem erhielt Emiliano Insua hinten links den Vorzug vor dem jungen Borna Sosa. Bei den Gästen aus Fürth standen mit Hans Nunoo Sarpei, Marco Caligiuri und Julian Green gleich drei ehemalige Stuttgarter in der Startelf.

Frühe VfB-Führung, aber keine Dominanz

Die Partie begann für die Hausherren zwar wie gemalt, 1:0 durch Didavi in der 2. Minute, dennoch entwickelte der Spitzenreiter zum ersten Mal in dieser Spielzeit keine Dominanz. So kam die Walter-Elf in den intensiven ersten 45 Minuten lediglich auf 46 Prozent Ballbesitz. Das war zum einen der aggressiven Spielweise der gut organisierten Gäste aus Fürth geschuldet, zum anderen leisteten sich die Schwaben zu viele Fehler im Aufbauspiel. Auch die verletzungsbedingten Wechsel (18. Klement für Castro, 22. Bredlow für Kobel) taten dem Stuttgarter Spiel nicht gut. 

Die Fürther verwickelten die VfB-Profis immer wieder in Zweikämpfe und setzten über ihr schnörkelloses Umschaltspiel gefährliche Nadelstiche. Die beste Chance der Gäste aus dem Frankenland landete nach 28 Minuten auf Querbalken. Tobias Mohr hatte aus rund 20 Metern abgezogen, Ersatzkeeper Fabian Bredlow wäre chancenlos gewesen. Die 1:0-Pausenführung war schmeichelhaft, der Tabellenführer wackelte bedenklich.

Philipp Förster sorgt für die späte Entscheidung

Auch im zweiten Durchgang verlangten die Fürther den Schwaben alles ab. Nach 57 Minuten hatten die „Kleeblätter“ zum zweiten Mal Pech, als Tobias Mohr den Ball erneut an die Torumrandung setzte. Die umkämpfte und phasenweise zerfahrene Partie bekamen die Schwaben auch mit zunehmender Spieldauer nicht wirklich in den Griff. Die SpVgg spielte weiter giftig und brachte Badstuber und Co. ein ums andere Mal ins Schwitzen. 

So mussten die 50.043 Zuschauer in der Mercedes-Benz-Arena wie in bislang allen Heimspielen bis in die Schlussphase zittern, ehe Philipp Förster nach feinem Zuspiel von Philipp Klement SpVgg-Keeper Burchert umkurvte und zum 2:0 einschob (82.). Den zähen Fürthern war jetzt der Zahn gezogen und dennoch steckten die "Kleeblätter" nicht auf. In der Nachspielzeit traf der eingewechselte Marvin Stefaniak noch einmal die Latte und der ebenfalls eingewechselte Daniel Keita-Ruel prüfte ein letztes Mal den aufmerksamen Fabian Bredlow. 

Für den VfB geht es am 8. Spieltag mit einem Auswärtsspiel beim DSC Arminia Bielefeld weiter. Anpfiff auf der Bielefelder Alm ist am frühen Freitagabend um 18.30 Uhr (ZVW-Liveticker). Die SpVgg Greuther Fürth empfängt am Sonntag um 13.30 Uhr Holstein Kiel im Sportpark Ronhof.


VfB Stuttgart - SpVgg Greuther Fürth 2:0 (1:0)

Stuttgart: Kobel (22. Bredlow) - Stenzel, Kempf, Badstuber, Insua - Mangala - Förster, Castro (18. Klement) - Didavi - Wamangituka, Gonzalez (77. Sosa)

Fürth: Burchert - Sauer (46. Jaeckel), Caligiuri, Mavraj, Wittek - Sarpei, Seguin (84. Stefaniak), Mohr, Green - Hrgota (74. Keita-Ruel), Nielsen

Tore: 1:0 Didavi (2.), 2:0 Förster (82.)

Schiedsrichter: Sören Storks (Velen)

Zuschauer: 50.543

Gelbe Karten: Didavi (45.+3) / Caligiuri (45.+3), Jaeckel (46.), Seguin (71.)

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