Heimspiel gegen Nürnberg VfB will Schwung aufnehmen für den Endspurt

Stuttgart. Der VfB Stuttgart will mit einem Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg (Samstag / 15.30 Uhr) Schwung für den Endspurt in der Bundesliga aufnehmen - und den Abstand zum rettenden Ufer verkürzen. Die Spekulationen über seine Ablösung nach der Saison lassen Trainer Markus Weinzierl derweil nicht kalt.

„Das wird ein zähes, schwieriges Spiel“, sagte der Stuttgarter Cheftrainer am Donnerstag, „Nürnberg ist defensiv gut strukturiert und sie werden uns nicht ins offene Messer laufen. Es wird ein Geduldsspiel und ein schweres Stück Arbeit.“

Verzichten muss der VfB-Coach auf die beiden Routiniers Christian Gentner (Faserriss in der rechten Wade) und Gonzalo Castro (Bündelriss im Adduktorenbereich). Santiago Ascacibar ist nach seiner Gelbsperre wieder einsatzbereit und wird mit großer Wahrscheinlichkeit in die Startformation zurückkehren. „Wir werden eine Aufstellung basteln, die Nürnberg schlagen kann“, versprach Weinzierl. 

Große Veränderungen sind trotz der Ausfälle nicht zu erwarten. Weinzierl: „In den letzten Wochen haben wir defensiv funktioniert, müssen aber mehr Tore erzielen. Eine Viererkette ist eine Option. Wir werden trainieren und ausprobieren - und dann entscheiden.“ Die Nürnberger schnuppern nach ihrem 3:0-Sieg gegen den FC Augsburg wieder Morgenluft und könnten mit einem Erfolg in der ausverkauften Stuttgarter Arena bis auf einen Punkt an den VfB heranrücken.

Spekulationen über Ablösung lassen Weinzierl nicht kalt

Das will Weinzierl mit aller Macht verhindern. „Wir haben zu Hause Hannover geschlagen und einen Punkt gegen Hoffenheim geholt. Sind also in der Lage auch den Club zu schlagen.“ 

Die Spekulationen über seine Ablösung nach der Saison lassen den Straubinger derweil nicht kalt. Zu sagen, es sei ihm „völlig wurscht“, da „würde ich lügen“, so Weinzierl. „Wenn ich mich mit Spekulationen auseinandersetzen würde, wäre es auch nicht richtig.“ Die Sportzeitung aus Österreich hatte zuvor berichtet, Oliver Glasner vom Linzer ASK solle Weinzierl im Sommer ablösen.

Auf die Nachfrage, ob es eine Vereinbarung mit der sportlichen Führung des VfB gebe, sich nach der Saison unabhängig von der Vertragsdauer nach der Saison zusammenzusetzen, sagte Weinzierl: „Ich habe einen Vertrag bis 2020. Für die zweite Liga nicht.“

Statistiken:

  • Im Hinspiel (2:0) feierte Markus Weinzierl seinen ersten Sieg als VfB-Trainer. Erik Thommy und Timo Baumgartl trafen für die Schwaben.
  • Der 1. FC Nürnberg beendete am letzten Spieltag mit einem 3:0 über den FC Augsburg seine Negativserie von 20 sieglosen Spielen in Serie. 
  • Emiliano Insua, Ozan Kabak, Steven Zuber und Anastasios Donis droht eine Gelbsperre. Allen vier stehen vor dem Duell mit den Franken bei vier Gelben Karten.

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