Heimspiel gegen Schlusslicht Wiesbaden VfB muss auf Klement und Coulibaly verzichten

Fehlt der Mannschaft im kommenden Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden: Mittelfeldspieler Philipp Klement. Foto: ZVW/Danny Galm

Stuttgart.
Auch im Heimspiel gegen das Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden am Freitag (18.30 Uhr / ZVW-Liveticker) will der VfB Stuttgart seinen Nimbus der Unbesiegbarkeit wahren. Als einziges Team der Liga sind die Schwaben noch unbesiegt - und diese Serie soll auch am 9. Spieltag nicht enden.

„Uns kann keiner ein Bein stellen“, sagte VfB-Trainer Tim Walter selbstbewusst auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem Schlusslicht. „Wir wollen bestätigen, dass wir zurecht da oben stehen.“ Einen mahnenden Zeigefinger gab es aber auch noch:  „Wir haben keinen Grund, überschwänglich zu werden.“

Die Personalsituation vor dem Wehen-Spiel

Definitiv verzichten muss der Stuttgarter Coach auf Mittelfeldspieler Philipp Klement (Sprunggelenk) und Flügelspieler Tanguy Coulibaly (Oberschenkel). Die zuletzt angeschlagenen Silas Wamangituka und Gonzalo Castro sind wieder einsatzbereit. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Stürmer Nicolas Gonzalez, der immer noch an einem Schlag aufs Bein aus dem Fürth-Spiel laboriert. In Bielefeld saß der Argentinier zwar auf der Ersatzbank, ein Einsatz wäre aber nicht möglich gewesen. „Er sollte beim Gegner Angst und Schrecken verbreiten“, erklärte Walter mit einem Augenzwinkern. „Wenn er jetzt dieses Mal auf der Bank sitzt, dann kann er auch spielen.“

Nach den knappen Siegen in den bisherigen Heimspielen, hoffen viele Anhänger jetzt am Freitag auf einen klaren Sieg und eine anschließende Siegesfeier auf dem Cannstatter Volksfest. „Die Möglichkeiten dazu haben wir“, sagte Tim Walter, der das Spiel gegen Wehen als einen „Stresstest“ für seine Mannschaft bezeichnet: „Wir müssen standhalten. Ich erwarte ein Geduldsspiel und wir müssen Konsequenz an den Tag legen.“

Wiesbadens Trainer Rehm war als Kind Fan des VfB Stuttgart 

Derweil hat Wiesbadens Coach Rüdiger Rehm als Jugendlicher den VfB oft angefeuert. "Ich war ein VfB-Fan, der sehr oft im A-Block stand. Ich bin zu Auswärtsspielen mitgefahren, besonders im Alter zwischen 14 und 16 war ich sehr oft dabei", sagte der aus Heilbronn stammende 40-Jährige in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der Heilbronner Stimme. Im Laufe seiner Zeit als Profifußballer sei das Fan-Sein verflogen, aber er verfolge den VfB noch immer und wünsche sich, dass der Club bald wieder in der Fußball-Bundesliga spiele.

Über einen gemeinsamen Freund kenne er VfB-Coach Tim Walter bereits seit 20 Jahren. "Es ist extrem interessant, seinen Mannschaften zuzuschauen. Es birgt aber auch seine Gefahren, vielleicht finden wir ja einen Ansatz", sagte Rehm. "Ich bin mir sicher, dass Tim Walter mit dem VfB Stuttgart aufsteigt. Auch ohne die Punkte, die er vielleicht am Freitagabend gegen uns liegenlässt."

Aufsteiger Wiesbaden steht vor dem neunten Spieltag mit vier Punkten auf dem 18. Tabellenplatz. Den ersten Saisonsieg gab es am vergangenen Wochenende beim 2:0 gegen den VfL Osnabrück. Stuttgart hat als Tabellenführer drei Punkte Vorsprung auf Rang zwei.

Sehen Sie die komplette Pressekonferenz mit VfB-Cheftrainer Tim Walter hier im Video:


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