Holzstapel in Flammen Ermittlungsgruppe soll Brandstifter finden

Symbolbild. Foto: Habermann / ZVW

Waiblingen/Aalen. Nach einer Serie von Holzstapel-Bränden hat die Polizei nun eine Ermittlungsgruppe gegründet. Seit Oktober 2018 wurden im Rems-Murr-Kreis und der Region mehr als 25 offen stehende Holzstapel in Brand gesteckt. Die "EG Holzstapel" soll dem Brandstifter nun auf die Schliche kommen.

Fünf Mitglieder gehören der Ermittlungsgruppe an, "darunter sind Beamte der Kriminalpolizei Waiblingen und verschiedener Schutzpolizeien", erklärt Polizeisprecher Rudolf Biehlmaier. Die fünf Polizisten beschäftigen sich nun schwerpunktmäßig mit den Holzstapelbränden.

"In 20 Fällen im Rems-Murr-Kreis gehen wir derzeit von einem Tatzusammenhang aus", so Biehlmaier. Über zehn Fälle aus umliegenden Orten seien in Bearbeitung. Nach der Vielzahl der Taten seien auch Trittbrettfahrer nicht auszuschließen. "Wir ermitteln grundsätzlich immer ergebnisoffen. Bei den vielen Einzeltaten muss man diese Möglichkeit natürlich im Hinterkopf behalten", sagt Biehlmaier.

Erkenntnisse wie bei einem Puzzle zusammenführen

Die EG Holzstapel soll nun die Spuren, die an den Tatorten gefunden wurden, auswerten. "Dann werden die Erkenntnisse zusammengeführt, wie bei einem Puzzle." Die Leitung der Waiblinger Kripo hatte entschieden, die Ermittlungsgruppe zu gründen. Bei den umfangreichen Ermittlungen könne so schneller und zielführender gearbeitet werden.


Übersicht: Unsere Berichterstattung zu den Holzstapel-Bränden

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